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Kinderschutz: Gesetz verabschiedet

Neues Gesetz zum Kinderschutz

Kinderschutz: Gesetz verabschiedet

Das neue Gesetz zum Kinderschutz ist in Kraft getreten. Kinder sollen damit besser vor Missbrauch geschützt werden.

Am 27. Oktober verabschiedete der Bundestag, nach jahrelanger Debatte, ein neues Kinderschutzgesetz. Es ist die Reaktion auf einige spektakuläre Missbrauchsfälle und Kindstötungen in den letzten Jahren. Familienministerin Kristina Schröder bezeichnet das neue Kinderschutzgesetz als Meilenstein.

Kinderschutz um Missbrauch vorzubeugen

Ziel des neuen Gesetzes zum Kinderschutz ist es, Missbrauch und Misshandlungen schneller auf die Spur zu kommen und schon in Keim zu ersticken. Das Jugendamt ist angehalten, intensivere Kontrollen bei Problemfamilien durchzuführen und Ärzte sowie Psychologen dürfen von ihrer Schweigepflicht absehen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass ein Kind gefährdet ist.

Neues Kinderschutzgesetz verabschiedet.
Das neue Kinderschutzgesetz soll vor Missbrauch schützen

Kinderschutz: viele Neuerungen

Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind von nun an verpflichtet, gewisse Mindeststandards zu erfüllen, sofern sie weiterhin Zuschüsse erhalten wollen. Darunter fällt unter anderem das Einreichen eines polizeilichen Führungszeugnisses aller Mitarbeiter. Außerdem bekommen Problemfamilien in Zukunft eine Familienhebamme zur Seite gestellt, die die Erziehungskompetenz der Eltern stärken und diese schon während der Schwangerschaft unterstützen soll.

Kritik an neuem Kinderschutzgesetz

Einige Länder haben bereits Kritik am neuen Gesetz zum Kinderschutz geübt und Widerstand angekündigt. Sie machen sich Sorgen über die Finanzierung der geplanten Maßnahmen und befürchten, dass hohe Kosten auf sie zukommen könnten. Schröder hält dagegen, es gäbe nun einmal keinen Kinderschutz zum Nulltarif.

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