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Früh impfen!

So gefährlich sind Masern bei Erwachsenen

So gefährlich sind Masern bei Erwachsenen

Masern wird oft als eine Kinderkrankheit beschrieben, doch das sind sie keineswegs. Die meisten Fälle der Erkrankung treten heutzutage bei Jugendlichen und Erwachsenen auf. Dabei sind Masern bei Erwachsenen besonders gefährlich. Bei einem Teil der Männer kann eine Erkrankung zur Unfruchtbarkeit führen und auch Frauen haben während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko, das Baby zu verlieren. Wenn Du einen Kinderwunsch hast, solltest Du Dich also rechtzeitig über die Komplikationen von Masern bei Erwachsenen informieren.

Die Masern sind eine Virusinfektion, die hochansteckend und sehr leicht übertragbar ist. Oft reicht es aus, mit einem Erkrankten im selben Raum zu sein, um sich anzustecken. Während Masern häufig noch den Ruf einer Kinderkrankheit haben, sind nur noch circa die Hälfte aller Betroffenen Kinder. Dies ist besonders deswegen dramatisch, da Masern bei Erwachsenen oft zu schwerwiegenderen Symptomen führen als bei Kindern. Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder eine Meningitis treten wesentlich häufiger auf und so ist eine Behandlung im Krankenhaus oft nicht zu vermeiden. Besonders wenn Dein Partner und Du einen Kinderwunsch habt, ist es wichtig sich vorher genaustens über Masern bei Erwachsenen zu informieren. Bei vielen Männern können Masern zu einer Verschlechterung der Spermienqualität führen, die temporär sein kann, aber nicht muss.. Frauen sollten hingegen besonders in der Schwangerschaft aufpassen. Masern können insbesondere im ersten Trimester häufig zu Fehlgeburten führen.

Masern bei Erwachsenen: Impfung in der Kindheit
Masern bei Erwachsenen können am besten durch eine Impfung, die bereits in der Kindheit erfolgt, vorgebeugt werden.

Die Symptome von Masern bei Erwachsenen

Die Symptome von Masern bei Erwachsenen sind in der Regel die gleichen wie bei Kindern. Die Krankheit beginnt im frühen Stadium mit grippeähnlichen Symptomen. Für drei bis fünf Tage haben die Erkrankten mit Fieber, Husten, Schnupfen und in einigen Fällen einer Bronchitis und einer Bindehautentzündung zu kämpfen. Anschließend folgt die Phase, in der die typischen roten Flecken auftauchen. Diese beginnen meist hinter den Ohren und verteilen sich dann über den ganzen Körper, wobei sie im Gesicht meist blasser sind. In dieser Zeit kann sich das Fieber auf bis zu 40°C erhöhen. Erst nach gut einer Woche tritt bei den meisten Patienten eine Besserung auf. Doch auch direkt nach der Krankheit kann es noch zu schlimmen Komplikationen kommen. Da das Immunsystem sehr geschwächt ist, folgen oft weitere Krankheiten, die schwerer ausfallen als normal. Diese Folgeerkrankungen sind es, die eine Erkrankung mit Masern bei Erwachsenen besonders gefährlich machen.

Masern bei Erwachsenen: Komplikationen und Prognose

Das Risiko für Komplikationen ist immer deutlich höher, wenn Masern bei Erwachsenen auftreten, als wenn Kinder erkranken. Auf die eigentliche Erkankung können zahlreiche bakterielle Infektionen folgen. Die häufigsten sind die Mittelohrentzündung und die Lungenentzündung. Am gefährlichsten ist jedoch eine Entzündung des Gehirns, die in gut 20 Prozent der Fälle tödlich endet. 20 bis 30 Prozent der Patienten erleiden schwere Schäden wie eine dauerhafte Lähmung oder Sprachstörungen. Bei guter medizinischer Behandlung sind die Überlebenschancen jedoch sehr hoch. Nur gut ein Fall in 200.000 endet heutzutage noch mit dem Tod des Patienten und in diesen Fällen ist eine medizinische Versorgung meist nicht gegeben. Die Folgeschäden können jedoch trotzdem problematisch sein, wenn die Masern bei Erwachsenen auftreten. So kann eine Erkrankung an Masern bei Männern zu einer temporären oder dauerhaften Verschlechterung der Spermienqualität führen. Zudem erleiden Schwangere mit Masern häufig Fehlgeburten, insbesondere in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Eine Erkrankung zu einem späteren Zeitpunkt führt oft zu einer Frühgeburt. Außerdem solltest Du wissen, dass Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Masern hatten, nicht für immer immun sind. In den ersten Monaten nach der Geburt ist eine erneute Ansteckung zwar so gut wie ausgeschlossen, danach nimmt der Schutz jedoch nach und nach ab. Kinder und Erwachsene, die einmal Masern hatten, sind jedoch ihr Leben lang gegen die Krankheit immun.

Behandlung und Impfung von Masern bei Erwachsenen

Auch wenn Masern bei Erwachsenen gefährlicher sind als bei Kindern, eine alternative Behandlung gibt es grundsätzlich nicht. Sofern die Erkrankung einmal auftritt, ist sie nicht mehr aufzuhalten. Es hilft nur Bettruhe und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Sollten Komplikationen auftreten, ist eine Einweisung in ein Krankenhaus oft unumgänglich. Aus diesen Gründen rät die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu einer Impfung gegen Masern. Bei dieser wird ein Lebendimpfstoff, also der Erreger in abgeschwächter Form, geimpft, sodass das Immunsystem Antikörper bilden kann. Bei Kindern sind in jedem Fall zwei Impfungen nötig, um eine Immunität zu gewährleisten. Werden nicht beide Termine eingehalten, kann es trotz einer Impfung zu einer Ansteckung kommen. Wenn Du einen Kinderwunsch hast und in Deiner Kindheit noch nicht an Masern erkrankt bist, solltest Du in jedem Fall über eine Impfung nachdenken. Da Masern bei Erwachsenen oft zu Komplikationen führen, kann es ansonsten sein, dass Du eine Fehl- oder Frühgeburt erleidest, solltest Du Dich in der Schwangerschaft anstecken. Auch Männer sollten eine Impfung in Betracht ziehen, da eine Erkrankung oftmals eine Verschlechterung der Spermienqualität nach sich ziehen kann.

Masern bei Erwachsenen können im Gegensatz zu einer Erkrankung bei Kindern zu zahlreichen Komplikationen führen, die unter anderem einen Kinderwunsch beeinträchtigen können. Aus diesen Gründen solltest Du Dich, wenn Du schwanger werden möchtest, dringend mit dem Thema Masern bei Erwachsenen auseinandersetzen und gegebenenfalls eine Impfung gegen den Erreger in Betracht ziehen.

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