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Britische Studie

Kindstod beeinflusst Lebensdauer der Eltern

Kindstod beeinflusst Lebensdauer der Eltern

Wenn Eltern ihr Kind vor dessen ersten Geburtstag verlieren, sind auch sie stark gefährdet, früh zu sterben. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie zum Zusammenhang von Kindstod und Lebenserwartung der Eltern.

Sterberisiko der Eltern bei Kindstod
Wenn Eltern ihr Kind vor dessen ersten Geburtstag verlieren, sind auch sie stark gefährdet, früh zu sterben.

Wer sein Baby verliert, hat ein hohes Risiko, früher zu sterben. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie, die im Fachmagazin „British Medical Journal Supportive and Palliative Care“ veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler der Universität York untersuchten Sterbestatistiken von Müttern und Vätern in Schottland, England und Wales aus den Jahren 1971 bis 2006 und stellten einen Zusammenhang zum Kindstod her.

Der traurige Einfluss des Kindstods

Das Team um die Forscherin Dr. Mairi Harper fand heraus, dass Eltern in den 15 Jahren nach dem Kindstod ein bis zu vierfach höheres Sterberisiko haben als andere Eltern. Auch 25 Jahre nach dem Kindstod liegt das Sterberisiko noch 50 Prozent über dem Durchschnitt. Dies gelte besonders für Eltern, die ihr Kind in dessen ersten Lebensjahr verloren haben, zum Beispiel durch Totgeburten. Zu den Todesursachen der Eltern, die einen Kindstod erleiden mussten, hat die Studie jedoch keine genauen Ergebnisse. Möglich seien Alkoholismus oder ein geschwächtes Immunsystem durch die psychische Belastung. Hier seien jedoch noch weitere Untersuchungen nötig, so die Wissenschaftler.

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