Kita: Betriebserlaubnis entzogen

Eine Kita, die durch ungewöhnliche pädagogische Ansätze aufgefallen war bleibt geschlossen. Das entschied das Verwaltungsgericht Kassel am Mittwoch. Das Wohl der Kinder sei gefährdet.

Kita bleibt geschlossen

Kita bleibt wegen Kindeswohlgefährdung geschlossen

Am Mittwoch wies das Verwaltungsgericht Kassel die Klage einer Kita aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg ab. Der Einrichtung war zuvor die Betriebserlaubnis entzogen worden. Das zuständige Gericht befand, dass das Kindeswohl in der Kita gefährdet sei. Auch sei der Betreiber nicht bereit gewesen, diese Gefährdung abzuwenden. Die Kita bleibt zunächst bis auf Weiteres geschlossen, gegen dieses Urteil kann beim hessischen Verwaltungsgerichtshof jedoch noch Antrag auf Berufung gestellt werden.

Kita war durch dubiose Praktiken aufgefallen

Die Kita war zuvor durch Presseberichte und Elternmitteilungen in die Kritik geraten. Mindeststandards, die für Kindertagesstätten gelten, wurden nicht eingehalten. Regelmäßig sollen mehr Kinder als genehmigt betreut worden sein. Zudem fiel die Kita durch dubiose Erziehungspraktiken auf.

Die Kita orientierte sich an wissenschaftlich nicht anerkannten Methoden, den sogenannten HUNA-Techniken. Diese stammen aus der alten schamanischen Naturreligion Hawaiis. So seien erzieherische Fragen „ausgependelt“ worden und man habe mit „besprochenen Salzen“ Einfluss auf die Befindlichkeit der Kinder zu nehmen versucht, so die schockierenden Berichte. In diesen Praktiken sah das Verwaltungsgericht Kassel eine klare Gefährdung des Kindeswohls.


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