Kleinkind in China gestorben

Vor etwa einer Woche wurde in China ein Kleinkind von zwei Lastern überfahren und von mehreren Passanten achtlos auf der Straße liegen gelassen. Nachdem eine Frau dem Kind endlich half und es ins Krankenhaus gebracht wurde, ist es nun an den Unfallfolgen gestorben.

Das zweijährige Kleinkind Yue Yue war auf einer Einkaufsstraße in der Stadt Foshan im Süden Chinas von einem Kleintransporter angefahren worden. Direkt danach wurde es von einem Schwertransporter noch einmal überfahren und lag blutend auf der Straße. 18 Passanten gingen an dem Kleinkind vorbei, ohne ihm zu helfen.

Müllsammlerin hilft Kleinkind

Erst eine Müllsammlerin erbarmte sich und zog das kleine Mädchen von der Straße weg. Sie informierte die Mutter des Kleinkindes, die es daraufhin ins Krankenhaus brachte. Dort kämpften Ärzte eine Woche lang um das Leben des Kindes, das ins Koma gefallen war. Nun erlag das kleine Mädchen im Militärhospital von Guangzhou seinen Verletzungen.

Kleinkind gestorben

Das überfahrene Kleinkind aus China ist an den Folgen des Unfalls gestorben.


Tod des Kleinkinds kein Einzelfall

Der Tod von Yue Yue wird in China als Zeichen eines allgemeinen Werteverfalls und steigendem Egoismus angeprangert. Bei der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung blieben Mitgefühl und Zivilcourage auf der Strecke. Es gab bereits mehrere Fälle unterlassener Hilfeleistung, zum Teil auch aus Angst vor juristischen Konsequenzen. Grund hierfür ist auch der Fall eines Mannes, der einer gestürzten alten Frau half und dafür später wegen falschen Umgangs mit Unfallopfern vor Gericht gestellt wurde.
Die beiden Lastwagenfahrer wurden mittlerweile ausfindig gemacht und verhaftet.

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