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Künstliche Befruchtung - Klage

Klage Dortmunder Landgericht

Künstliche Befruchtung - Klage

Ein 39-Jähriger Verpackungsdesigner aus Hattingen verklagt zwei Frauenärzte eines Kinderwunschzentrums auf Übernahme der Unterhaltszahlungen. Die Mediziner hatten ohne seine Einwilligung sein Sperma zur künstlichen Befruchtung verwendet.

Künstliche Befruchtung: Klage um Unterhalt

In der Arzthaftungskammer des Dortmunder Landgerichts wird momentan eine Klage um einen Fall von künstlicher Befruchtung verhandelt. Der 39-Jährige Kläger Peter Z. fordert von den zwei Frauenärzten, die die künstliche Befruchtung durchgeführt hatten, die Übernahme der Unterhaltszahlungen für die Zwillinge, die bei der künstlichen Befruchtung gezeugt wurden. Diese sind mittlerweile vier Jahre alt und stehen in keinerlei Kontakt zu ihrem biologischen Vater.

Klage wegen künstlicher Befruchtung
Ein 39-Jähriger klagt wegen der nicht autorisierten Verwendung seines Spermas zur künstlichen Befruchtung.

Künstliche Befruchtung mit schwachen Kontrollen durchgeführt

Die künstliche Befruchtung war vor fünf Jahren ohne Kenntnis und Einverständnis des 39-Jährigen durchgeführt worden. Dank gefälschter Unterschriften, einem fingierten Anruf und mangelnder Personenkontrolle in der Reproduktionspraxis konnte die ehemalige Partnerin des Klägers dessen Sperma zur künstlichen Befruchtung verwenden. Zu Unterhaltszahlungen ist der 39-Jährige als biologischer Vater dennoch verpflichtet.

Ärzte sollen Unterhalt für Zwillinge aus künstlicher Befruchtung übernehmen

Der 39-Jährige hat nun Klage gegen die Reproduktionsmediziner eingelegt und fordert die Übernahme der Unterhaltszahlungen für seine zwei Kinder, zu denen er keinerlei Kontakt hat. Die Chancen dafür stehen gut, da die Praxis das eingefrorene Sperma des Klägers über den vereinbarten Zeitraum aufbewahrte. Vertraglich war eine Vernichtung des Spermas nach einem Jahr vorgesehen, die künstliche Befruchtung hätte bei fristgerechter Entsorgung gar nicht stattfinden können.

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