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Lebensmittelallergie

Lebensmittelallergien: Eltern gründen Stiftung nach Tod ihrer Tochter

Lebensmittelallergien: Eltern gründen Stiftung nach Tod ihrer Tochter

Lebensmittelallergien können zum Tode führen. Nachdem ihre 13-jährige Tochter Natalie Giorgi an den Folgen einer Erdnuss-Allergie verstarb, gründeten ihre Eltern Joanne und Louis Giorgi eine Stiftung, die über Lebensmittelallergien aufklärt.

Natalie Giorgi war ein fröhliches Mädchen, das immer ein Lachen auf dem Gesicht hatte und deshalb das „Sunshine-Girl“ genannt wurde. Natalies Mutter Joanne äußerte sich gegenüber dem Internetportal „Today.com“: „Sie strahle diese Fröhlichkeit von innen aus und hatte an so vielen Dingen Freude.“ Allerdings hatte Natalie eine schwere Erdnuss-Allergie. Normalerweise war sie sehr vorsichtig und achtete stets darauf, Erdnüsse zu vermeiden. Letzten Juni wurde ihr diese Form der Lebensmittelallergien in einem Familien-Camp trotzdem zum Verhängnis. Unwissentlich aß sie ein Teilchen, das Erdnussbutter enthielt. Natalie nahm nur einen Bissen und spuckte ihn dann aus, weil er ihr nicht geheuer war und sie sich der gefährlichen Folgen von Lebensmittelallergien bewusst war. Für zwanzig Minuten fühlte sie sich völlig normal. Dann musste sie sich plötzlich übergeben und hatte Probleme, zu atmen. Natalies Eltern hatten immer Adrenalin-Spritzen dabei, um ihrer Tochter das Adrenalin im Falle eines allergischen Schocks spritzen zu können. Louis führte Natalie den Wirkstoff zu, doch leider verfehlte er seine Wirkung und Natalie starb.

Lebensmittelallergien: Die Natalie Girogi Sunshine Foundation
Nach dem Tod ihrer Tochter gründeten die Giorgis eine Stiftung, die über Lebensmittelallergien aufklärt.

Stiftung soll über Lebensmittelallergien aufklären

Seit 1997 ist die Zahl an Lebensmittelallergien bei Kindern um 18 Prozent gestiegen. Milch, Eier, Fisch und Nüsse sind dabei die häufigsten Nahrungsmittel, auf die Kinder allergisch reagieren. Natalies Eltern haben es sich nach dem Tod ihrer Tochter zur Aufgabe gemacht, andere Familien über die Lebensmittelallergien und deren schwerwiegenden Folgen aufzuklären. Daher gründeten sie in Gedenken an Natalie die „Natalie Giorgi Sunshine Foundation“. Louis ließ gegenüber „Today.com“ verlauten, dass eine Stiftung, die auf einer persönlichen Geschichte basiere, womöglich mehr Interesse bei den Menschen wecken könne als es die großen Stiftungen könnten. Die „Natalie Giorgi Sunshine Foundation“ kooperiert mit dem US-amerikanischen „National Food Allergy Research and Education Network“, um Aufmerksamkeit für Lebensmittelallergien zu erzeugen und Geld für die Vorbeugung zu sammeln. Außerdem arbeiten Natalies Eltern mit einem kalifornischen Senator zusammen, um zu erreichen, dass die Schulen Adrenalin-Spritzen in ihren Notfallschränken bereithalten. Nachdem Natalies Schule von dem Tod des Mädchens erfahren hatte, führte sie die Spritzen sofort ein. Joanne sagte: „Wenn wir ein anderes Kind retten können, dann fühlt es sich für uns so an, dass wir ihr [Natalies] Andenken hochhalten.“

Nach dem Tod ihrer Tochter Natalie haben Joanne und Louis Georgi eine Stiftung ins Leben gerufen, die über die Folgen von Lebensmittelallergien aufklärt. Natalie litt an einer Erdnuss-Allergie und starb in Folge des unbewussten Verzehrs von Erdnussbutter. Die Stiftung für Lebensmittelallergien setzt sich unter anderem dafür ein, dass an kalifornischen Schulen Adrenalin-Spritzen eingeführt werden, die bei einem Allergie-Schock Leben retten können.

Bildquelle: Facebook/ Natalie-Giorgi-Sunshine-Foundation

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