Legasthenie erkennen

Legasthenie ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, die schon vor der Einschulung auftauchen kann. Es ist wichtig, eine Legasthenie möglichst frühzeitig zu erkennen.

Als Legasthenie bezeichnet man eine Lese- und Rechtschreibstörung. Kinder, die an Legasthenie leiden, sind nicht etwa weniger intelligent als andere Kinder ihres Alters, sie tun sich lediglich schwer damit, Lesen und Schreiben zu lernen. Typische Anzeichen sind zum Beispiel das Auslassen von Wörtern oder das Ersetzen von Wörtern, sowohl in der gesprochenen als auch in der geschriebenen Sprache. Doch auch vor der Einschulung kann eine Legasthenie häufig schon festgestellt werden. Wenn Kinder nur schlecht in der Lage sind, Reimwörter zu finden oder sich erzählte Geschichten zu merken, könnte dies auf eine Legasthenie hindeuten, wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) informiert. Nach Angaben des Bundesverbands Legasthenie und Dyskalkulie leiden in Deutschland ungefähr vier bis fünf Prozent aller Kinder an Legasthenie.

Erste Anzeichen von Legasthenie kann es schon vor der Einschulung geben.

Legasthenie sollte möglichst früh erkannt und richtig behandelt werden.


Legasthenie früh erkennen und behandeln

Wenn erste Anzeichen einer Legasthenie auffallen, sollten Kinder bereits im Kindergartenalter dahingehend gefördert werden. Eine eindeutige Diagnose kann nach Angaben der DGKJP allerdings erst im Schulalter gestellt werden. Umso besser ist es, wenn eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bereits vor der Einschulung erkannt wurde und bereits erste Behandlungsschritte in die Wege geleitet worden sind. Von Legasthenie betroffene Schulkinder haben sonst mit großen Problemen zu kämpfen und müssen lernen, Misserfolge hinzunehmen. Es ist besonders wichtig, diesen Kindern und ihrem Umfeld klar zu machen, dass Legasthenie nicht gleichbedeutend ist mit einer verminderten Intelligenz, da Betroffene sich sonst schnell minderwertig fühlen können. Durch eine gezielte Förderung sind die Probleme einer Legasthenie in den meisten Fällen gut zu behandeln, wie die DGKJP erklärt, ganz heilbar ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche allerdings nicht.

Unter Legasthenie versteht man eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, von der etwa vier bis fünf Prozent aller Kinder betroffen sind. Häufig zeigt sich eine Legasthenie bereits vor der Einschulung. Es ist wichtig, die Anzeichen einer Legasthenie frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, damit betroffene Kinder in der Schule nicht zu weit zurückfallen.

Bildquelle: Dreamstime.com


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • hasenfuss14 am 01.10.2013 um 09:45 Uhr

    Es ist gut das früh genug zu erkennen, da man es sehr gut behandeln kann.

    Antworten
  • dw79 am 16.07.2013 um 19:46 Uhr

    "ganz heilbar ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche allerdings nicht" Stimmt nicht ganz - eine Lese-Rechtschreib-Störung, welches die Legasthenie darstellt, ist nicht heilbar. Es ist schon ein Unterschied ob eine Störung oder eine Schwäche vorliegt (zumal dies auch für die Art des Nachteilsausgleiches in der Schule entscheidend ist)

    Antworten