Lehrer als Facebookfreunde?

Immer mehr Schüler und Lehrer begegnen sich auf Online-Plattformen wie Facebook. Ob sich aus einer Vernetzung mittels sogenannter Freundschaftsanfragen für beide Parteien Vor-oder Nachteile ergeben, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Das Internet ist nicht nur bei Schülern beliebt, sondern gleichermaßen bei Lehrern. Diese wie jene nutzen in großem Maße soziale Netzwerke à la Facebook – und finden einander so nicht selten in der virtuellen Welt wieder. Viele Lehrer haben kein Problem vor der Berührung mit ihren Schülern im Netz: So ergab jetzt eine Studie des Softwareherstellers Symantec, dass in Deutschland 29 Prozent der Lehrer mit ihren Schülern bei Facebook befreundet sind.

Lehrer sollten Privatsphäre der Schüler achten

Wie aus der Studie hervorgeht, ist das Phänomen der Internet- Freundschaft zwischen Lehren und Schülern keine Randerscheinung, sondern nimmt immer weiter zu. Soll der Kontakt bzw. die „Freundschaft“ im Internet zwischen Lehrern und Schülern funktionieren, ist es wichtig, dass beide Parteien gewisse Regeln beachten. Für die Lehrer bedeutet dies, dass sie erkennen, dass das Kind bzw. der Jugendliche ihnen mit der Anfrage sein Vertrauen ausgesprochen hat. Dieses Vertrauen gilt es nicht zu enttäuschen: Äußerungen über die auf Facebook geteilten Inhalte gegenüber Dritten, wie beispielsweise den Eltern, sind ein absolutes Tabu.

Schüler und Lehrer gemeinsam auf Facebook

29 Prozent der Lehrer sind mit ihren Schülern virtuell vernetzt


Lehrer bleiben Lehrer

Im Rahmen einer Internetfreundschaft mit ihrem Lehrer dürfen Schüler auf keinen Fall vergessen, dass der vermeintliche „Freund“ in erster Linie der Lehrer ist. Darum ist es unabdingbar, den nötigen Respekt auch im Netz zu wahren, um der Gefahr der Grenzüberschreitung zu entgehen. Diese könnte sich negativ auf das reale Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer auswirken. Wenn man sich der Risiken bewusst ist und sich im Vorfeld vergegenwärtigt, dass das Internet zwar anderen Regeln als die reale Welt folgt, sich aber dennoch auf diese auswirkt, steht einer Internetfreundschaft zwischen Lehrern und Schülern nichts im Wege.


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • LindsayEx am 02.12.2011 um 13:33 Uhr

    Ich finde auch, dass man das trennen sollte, genauso wie später im Berufsleben!

    Antworten
  • Mangomaedchen76 am 01.12.2011 um 17:08 Uhr

    Ich sehe das auch eher kritisch, da bekommen die Lehrer doch sicher auch einige private Dinge von den Schülern mit, die sie eigentlich nichts angehen...ich würde auch nicht mit meinem Kind auf Facebook o. Ä. befreundet sein

    Antworten
  • monopolla am 01.12.2011 um 15:40 Uhr

    Ich hätte auch nicht gedahct, dass soviele Schüler mit ihren Lehrern "befreundet" sein wollen, ich hätte das als Schülerin sicher nicht gemacht

    Antworten
  • AmyDala am 01.12.2011 um 13:58 Uhr

    Ich persönlich finde ja Lehrer, die sich im Netz mit ihren Schülern befreunden nicht so toll. Das sieht doch schon ziemlich nahc Anbiedern aus...

    Antworten