Lehrerin an Tuberkulose erkrankt

In Nordrhein-Westfalen wurde bei einer Lehrerin Lungentuberkulose (offene TBC) diagnostiziert. Sie könnte mit der ansteckenden Krankheit ihre Kollegen sowie rund 140 Schüler infiziert haben. Diese sollen sich jetzt untersuchen lassen.

Die Lehrerin war vermutlich bereits vor Weihnachten an der ansteckenden Lungentuberkulose erkrankt, hatte diese jedoch nicht als solche erkannt und weiter unterrichtet. Dabei kam es möglicherweise zur Ansteckung ihrer Schüler und Kollegen.

Lehrerin unterrichtete weiter

Erst jetzt wurde festgestellt, dass die Lehrerin einer Schule in Kamp-Lintfort (NRW) an Lungentuberkulose leidet – und das möglicherweise bereits seit vor Beginn der Weihnachtsferien. Das würde bedeuten, dass die Lehrerin bereits Trägerin der Krankheit war, als sie noch Unterricht gegeben hat. Die Schüler und Lehrer, mit denen sie in dieser Zeit zusammen gearbeitet hatte, könnten demnach von ihr infiziert worden sein. In erster Linie scheint eine Klasse der neunten Jahrgangsstufe betroffen zu sein, in der die Lehrerin vornehmlich unterrichtete. Aber auch andere Klassen seien von der erkrankten Lehrerin betreut worden, so der Bürgermeister von Kamp-Lintfort, Christoph Landscheid (SPD).

Diagnose der TBC mit Röntgenuntersuchung

Die Lungentuberkulose wird mittels Röntgenuntersuchung diagnostiziert.


Schüler der kranken Lehrerin zum Test

Das Gesundheitsamt hat umgehend auf die Erkrankung der Lehrerin reagiert und Briefe an alle Personen, die mit der Lehrerin in Kontakt gestanden haben, geschickt. Darin werden die Betroffenen dazu aufgefordert, sich umgehend auf Lungentuberkulose untersuchen zu lassen. Diese Maßnahme ist bei einer meldepflichtigen Krankheit wie der offenen Tuberkulose unerlässlich. Das Robert Koch Institut hofft jedoch darauf, dass sich nur wenige Personen bei der Lehrerin angesteckt haben, da die Tuberkulose wesentlich weniger infektiös ist als beispielsweise eine Erkältung. Die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit darf jedoch nicht unterschätzt werden, wenngleich sie in den meisten Fällen ohne Folgeschäden therapiert werden kann.


Für dich: Täglich die besten News & Tipps per WhatsApp

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Öffne WhatsApp mit Klick auf den Button und schicke die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als desired, um den Newsletter zu erhalten.
WhatsApp öffnen
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • pollybecker am 16.01.2012 um 23:15 Uhr

    ist nicht selten geworden gibs noch sehr oft das Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen hat viele patienten mit tbc

    Antworten
  • Boltie am 13.01.2012 um 14:51 Uhr

    Ich denke nicht, dass die Lehrerin das geahnt hat - TBC ist ja so selten geworden.

    Antworten
  • Fiesefine am 12.01.2012 um 18:04 Uhr

    Ich dachte, Tuberkulose wäre schon längst ausgerottet! Das es das sogar in Deutschland noch gibt, hätte ich jetzt nicht gedacht!

    Antworten
  • Naidinchen am 12.01.2012 um 16:39 Uhr

    Also wenn sie nur den leisesten Verdacht hatte, ist es wirklich unverantwortlich von der Lehrerin!

    Antworten
  • oranna am 12.01.2012 um 16:21 Uhr

    Oh, Du liebe Güte! Die arme Lehrerin und die armen Kinder! Tuberkulose ist wirklich nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

    Antworten
  • heidelqueen am 12.01.2012 um 12:15 Uhr

    Da kann man der Lehrerin und ggf. den Schülern wohl nur eine gute Besserung wünschen.

    Antworten
  • Rotschlaeppchen am 12.01.2012 um 12:01 Uhr

    Seltsam, dass die Lehrerin diese schlimme Krankheit nicht bemerkt hat und noch unterrichten konnte.

    Antworten