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Mark Zuckerberg spricht offen über Fehlgeburten

Nach drei Fehlgeburten

Mark Zuckerberg spricht offen über Fehlgeburten

Mark Zuckerberg, Gründer des weltweit größten sozialen Netwerkes Facebook, hat in seinem Leben schon viel erreicht. Er zählt zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Jungunternehmern der Welt und setzt sich auch immer wieder für gute Zwecke ein. Als er und seine Frau Priscilla Chan jedoch gleich mehrere Fehlgeburten erlebten, fühlte auch Zuckerberg sich alleine, verzweifelt und hoffnungslos. In einem sehr offenen Facebook-Post spricht er über die Fehlgeburten und ruft dazu auf, das Thema nicht mehr so zu stigmatisieren.

Mark Zuckerberg wird endlich Vater

Der berührende und erstaunlich offene Facebook-Post von Mark Zuckerberg beginnt mit einer frohen Botschaft: „Priscilla und ich haben aufregende Neuigkeiten: Wir erwarten ein kleines Mädchen!“ Doch schnell wird klar, dass es sich bei dem Beitrag nicht um eine weitere überschwängliche Babynews von einem Promipärchen handelt, das sowieso alles hat, was man sich wünschen kann. „Wir möchten gleich zu Beginn eine Erfahrung von uns teilen“, schreibt der Facebook-Gründer an seine über 33 Millionen Follower. „Wir versuchen seit einigen Jahren, ein Kind zu bekommen und hatten auf dem Weg dahin drei Fehlgeburten.“ Mark Zuckerberg und Priscilla Chan haben sich entschieden, ihren steinigen Weg mit der Öffentlichkeit zu teilen, um so das Tabu aufzuheben, das eine Fehlgeburt noch immer darstellt.

Mark Zuckerberg und Priscilla Chan werden endlich Eltern.
Mark Zuckerberg spricht offen über die Fehlgeburten seiner Frau

Mark Zuckerberg: Viele Frauen antworten auf seinen Post

Für seinen offenen Beitrag auf Facebook, erntet Mark Zuckerberg viel Lob. Vor allem Frauen, die selbst eine oder mehrere Fehlgeburten erlebt haben, pflichten dem Facebook-Gründer bei. „Du fühlst Dich so hoffnungsvoll, wenn Du hörst, dass Du ein Kind bekommst“, schreibt er weiter in seinem längeren Post. „Du beginnst, Dir vorzustellen, wer sie werden und träumst von Deinen Wünschen für ihre Zukunft. Du beginnst, Pläne zu machen und dann sind sie weg. Es ist eine einsame Erfahrung. Du kämpfst alleine damit.“ Dies möchte Mark Zuckerberg ändern. Fehlgeburten sind nämlich relativ häufig und die Chancen stehen gut, dass man jemanden kennt, der bereits das Gleiche durchgemacht hat. Studien zeigen, dass es dabei hilft, eine Fehlgeburt zu verarbeiten, wenn die betroffenen Paare wissen, dass sie nicht die einzigen sind, die einen solchen Rückschlag wegstecken mussten.

Mark Zuckerberg stößt offene Diskussion über Fehlgeburten an

Wenn eine Person, die so sehr in der Öffentlichkeit steht wie Mark Zuckerberg, von den eigenen Fehlgeburten berichtet, hilft sie damit Paaren, die das Gleiche durchmachen. Viele Frauen, die ein Kind noch im Mutterleib verlieren, geben sich insgeheim die Schuld an der Fehlgeburt. „Ich habe mich wirklich so gefühlt, als wäre ich nicht die Frau, als die Gott mich erschaffen hat“, berichtet Lisa Sims, die selbst mehrere Fehlgeburten erlebt hat und von dem Beitrag von Mark Zuckerberg beeindruckt war, im Gespräch mit „Today.com“. „Ich habe mich gefühlt, als wäre ich einfach defekt.“ Doch da niemand um sie herum jemals über Erfahrungen mit Fehlgeburten sprach, behielt auch sie diese Last für sich. Lisa Sims gehört zu den vielen Frauen und Männern, die Mark Zuckerberg für seinen offenen Facebook-Post danken. „Ich fand es gut, weil er Licht auf ein großes Tabuthema geworfen hat“, findet die 41-Jährige, die inzwischen ein gesundes Kind auf die Welt gebracht hat. „Ich denke, er wird ein Katlysator für die Veränderung sein, dass mehr Menschen beginnen, darüber zu reden und auf ihren Facebook-Seiten und Twitter darüber zu schreiben, sodass das Stigma verschwindet.“

Dass Mark Zuckerberg nach mehreren Jahren und drei Fehlgeburten endlich Vater wird, dürfte auch vielen Menschen, die noch hoffen und warten, weiterhelfen. Zumindest ist der offene Beitrag auf Facebook ein Anlass, um Fehlgeburten nicht mehr als Tabuthema zu behandeln. Schon alleine dadurch wird Paaren, die bisher vergeblich auf ein Baby warten, neue Hoffnung gegeben.

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