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Mattel entschuldigt sich für „Barbie“-Buch

Umstrittenes „Barbie“-Buch

Mattel entschuldigt sich für „Barbie“-Buch

Bereits vor vier Jahren brachte der Spielzeughersteller Mattel ein Buch heraus, in dem Barbie bei dem Versuch, eine Computer-Mechanikerin zu werden, kläglich scheitert. Nun hat das Unternehmen sich in einem Facebook-Post für die Darstellung von Barbie als inkompetente Computernutzerin entschuldigt.

Barbie in der Kritik

Barbie ist ein echter Spielzeugklassiker. Seit Jahrzehnten findet sich die Puppe in den Kinderzimmern von zahlreichen Mädchen. Doch so beliebt Barbie bei vielen Kindern auch ist – immer wieder hagelt es Kritik an der blonden Puppe. Dabei geht es nicht nur um die unrealistischen Körpermaße, die nach Ansicht vieler Kritiker zu Essstörungen bei jungen Mädchen führen können, sondern auch um das sexistische Rollenbild, das Barbie verkörpert. Feministinnen bemängeln, dass dieses Rollenbild Frauen auf Schönheit, Schlankheit und Hausarbeit reduziere. Ein in den USA bereits im Jahr 2010 veröffentlichtes „Barbie“-Buch hat nun erneut den Unmut vieler Eltern auf sich gezogen. In „Barbie: I Can Be A Computer Engineer“ („Barbie: Ich kann eine Computer-Mechanikerin sein“) wird die blonde Puppe als technisch komplett inkompetente Frau dargestellt, die auf die Hilfe von Männern angewiesen und noch nicht einmal in der Lage ist, einen Computer neu zu starten.

Barbie: Barbiepuppe auf einer Mauer
In den USA sorgt ein „Barbie“-Buch für Aufegung.

„Barbie“-Buch sorgt für Empörung

Seit der Veröffentlichung des Buches zeigten sich Verbraucher immer wieder empört und brachten ihren Unmut in den Rezensionen, die User in den Online-Shops, die die Bücher anbieten, hinterlassen können, und auf verschiedenen anderen Internet-Portalen zum Ausdruck. Da die Empörung angesichts der Darstellung der Computer-Fähigkeiten von Barbie auch vier Jahre nach der Veröffentlichung des Buches nicht abnahm, hat Mattel sich nun offiziell für die Darstellung von Barbie in dem Buch entschuldigt.

Mattel entschuldigt sich für das „Barbie“-Buch

Auf der offiziellen Facebook-Seite von Barbie ließ der Spielzeughersteller verlauten: „Das ,Barbie: I Can Be A Computer Engineer’-Buch wurde 2010 veröffentlicht. Seitdem haben wir unsere Barbie-Bücher überarbeitet.“ Mattel betont, dass die Darstellung von Barbie in der Geschichte nicht das Rollenbild widerspiegele, das Barbie eigentlich verkörpern soll: „Die Darstellung von Barbie in dieser speziellen Geschichte reflektiert nicht die Markenvision, für die Barbie steht. Wir glauben, Mädchen sollten dazu ermächtigt werden, zu verstehen, dass alles möglich ist, und sie sollen glauben, dass sie in einer Welt ohne Grenzen leben.“ Dass dieses Buch einen anderen Eindruck vermittelt, ist Mattel bewusst: „Wir entschuldigen uns, dass dieses Buch diesen Glauben nicht wiedergegeben hat.“ Mattel betonte weiter, dass das Unternehmen in Zukunft nur noch Bücher herausbringen wolle, die einen mündigen Barbie-Charakter darstellen und die Vorstellungskraft von Mädchen inspirieren.

Da auch nach vier Jahren die Empörung über ein „Barbie“-Buch, in dem die Puppe als technisch inkompetent dargestellt wird, nicht abnahm, hat Mattel sich auf seiner Facebook-Seite für die Darstellung entschuldigt und betont, dass das Rollenbild, welches Barbie in dem Buch verkörpert, nicht dem Bild entspreche, wofür die Puppe eigentlich stehen solle.

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