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Mattel stellt erste Barbie mit Interneverbindung vor

Barbie ist jetzt im Internet

Mattel stellt erste Barbie mit Interneverbindung vor

Von dem Smartphone, das mittlerweile fast jeder mit sich herumträgt, bis hin zu einem Toaster mit Wi-Fi-Verbindung – unsere Welt wird immer mehr von Internet und Interaktivität bestimmt. Bislang haben diese allerdings vor dem Kinderzimmer halt gemacht, doch die neue Barbie soll das nun ändern.

Die Barbie der Zukunft

Mattel ist schon immer bemüht dafür gewesen, mit der Zeit zu gehen. Während Barbie früher noch traditionell-weibliche Berufe ausübte und sich von Ken Traumhaus und Traumauto finanzieren ließ, ist die stylische Blondine mittlerweile zu einer emanzipierten Frau geworden, die mehr kann als nur shoppen und dümmlich lächeln. Nun scheint Barbie auch technisch gesehen endlich im 21. Jahrhundert angekommen zu sein und sich eine Internetverbindung zugelegt zu haben. Dank dieser soll die neue „Hello Barbie“ nicht nur reden können, sondern auch zuhören, was ihre Besitzer sagen und darauf passende Antworten geben.

Die neue „Hello Barbie“ von Matell
Die „Hello Barbie“ von Matell kann mit den Kindern sogar sinnvolle Unterhaltungen führen.

„Hello Barbie“ führt richtige Unterhaltungen

Am Wochenende wurde die neue „Hello Barbie“ von Mattel vorgestellt und diese ist wesentlich realistischer als ihre Vorgängerinnen. Doch das bezieht sich natürlich nicht auf das Aussehen der gertenschlanken Puppe, sondern auf ihr Konversationstalent. Geschichten und Witze soll die neue Barbie erzählen und sogar auf das Gesagte der kleinen Besitzer eingehen können. Redet Dein Kind zum Beispiel im Moment besonders gerne über Dinosaurier? Barbie wird sich diese Information merken und später passende Fragen zu dem Thema stellen, um eine Unterhaltung in Gang zu bringen. Dies soll laut Mattel durch die ständige Wi-Fi-Verbindung der Puppe möglich sein, was jedoch auch zur Folge hat, dass sie nach gut 60 Minuten Spielzeit wieder in ihr Ladegerät gehängt werden muss. Gut 65 Euro soll der Spaß kosten, doch das soll es laut Mattel wert sein. „Die Nummer eins der Bitten, die wir von Mädchen aus aller Welt kriegen, ist, dass sie sich gerne mit ihrer Barbie unterhalten wollen“, so eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber „BBC News“.

Holt Barbie die Hacker ins Kinderzimmer?

Ob die neue „Hello Barbie“ jedoch wirklich so erfolgreich wird, wie Mattel prophezeit, ist fraglich. Viele sind mittlerweile skeptisch geworden gegenüber Geräten, die permanent mit dem Internet verbunden sind. Vor allem die Tatsache, dass alles gespeichert wird, was die Kleinen erzählen, damit Barbie passend antworten kann, dürfte vielen zurecht ein Dorn im Auge sein. Letztlich besteht natürlich auch noch das Problem von Hackern, die im schlimmsten Fall die Puppe dazu bringen könnten, für Kinder gänzlich ungeeignete Dinge von sich zu geben. Experten sehen hier jedoch kein Problem, denn „die Firmen sind sehr darauf bedacht, dass es weiße Listen und schwarze Listen für die Inhalte gibt.“ Auch von dem Vorwurf, dass interaktives Spielzeug die Fantasie der Kinder gefährden würde, will man hier nichts wissen. „Solche Spielsachen können das traditionelle Spielen erweitern. Für einige Zeit werden die Kinder mit dem Spielzeug im Internetmodus spielen und dann für einige Zeit auf traditionelle Art und Weise, indem sie ihre Fantasie benutzen“, so Natasha Crookes von der „British Toy and Hobby Association“.

Barbie wird immer moderner, doch ist das wirklich erwünscht? Im Moment ist es zumindest fraglich, ob Eltern sich gerne ein Spielzeug ins Haus holen, welches jedes Wort ihres Kindes aufzeichnet und speichert.

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