Missbrauch: „Maskenmann“ vor Gericht

Pädagoge vor Gericht

Missbrauch: „Maskenmann“ vor Gericht

Dem sogenannten „Maskenmann“, welchem Missbrauch an mindestens 20 Kindern sowie dreifacher Mord vorgeworfen wird, wird nun endlich der Prozess gemacht. Seit heute steht Martin N. in Stade vor Gericht.

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Kindermörder, der drei Jungen zwischen 8 und 13 Jahren getötet haben soll, hat heute begonnen. Martin N. wird der Missbrauch an 20 Kindern vorgeworfen, die er aus Schullandheimen, Zeltlagern und sogar Wohnhäusern verschleppt hatte. Teilweise hat der Missbrauch auch direkt vor Ort stattgefunden. Neben dem Missbrauch ist der 40-Jährige des Mordes an drei Jungen angeklagt. Seine Opfer waren der achtjährige Dennis R., der 13-Jährige Stefan J. und zuletzt der neunjährige Dennis K. Die Eltern der drei ermordeten Opfer treten als Nebenkläger beim Prozess auf und wollen nun endlich eine Antwort darauf bekommen, warum ihre Kinder sterben mussten.

Prozess wegen Missbrauch beginnt heute.

Die Verhandlung gegen den “Maskenmann” Martin N. hat heute begonnen.


Missbrauch fand jahrzehntelang unbemerkt statt

Martin N. hatte mit seinen Taten bereits 1992 angefangen und wurde erst im April dieses Jahres festgenommen. Die Fahndung begann vor zwei Jahren, nachdem der neunjährige Dennis K. aus Osterholz-Scharmbeck entführt und später ermordet wurde. Der Missbrauch an einem Zeugen, dessen Betreuer der Täter 1995 gewesen war, führte zur erfolgreichen Festnahme im April. Das ehemalige Opfer erinnerte sich an den Betreuer und gab den entscheidenden Hinweis, der zu Martin N. führte.

Täter gestand Missbrauch an weiteren Opfern

Den Beinamen „Maskenmann“ oder „schwarzer Mann“ bekam Martin N., weil er sich seinen Opfern stets mit einer schwarzen Maske bekleidet näherte. Ehemalige Freunde und Kollegen hatten keine Ahnung vom Doppelleben des Pädagogen, der gut mit Kindern auskam und viele Freizeitfahrten begleitete. Er betreute sogar ein eigenes Pflegekind. Martin N. ist zwar wegen Missbrauchs an 20 Jungen angeklagt, hatte nach seiner Festnahme jedoch den Missbrauch an mehr als 40 Opfern gestanden. Viele der Fälle sind aber schon verjährt. Die Polizei schließt neben weiterem Missbrauch auch weitere Todesopfer nicht aus.


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