Missbrauch: Runder Tisch tagt im Bundesfamilienministerium

Am 6. Juni fand zum vierten Mal im Bundesministerium für Familie eine Tagung zum Thema “Sexueller Kindesmissbrauch” statt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der Abschlussbericht der Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann.

Tagung gegen Missbrauch im Bundesministerium

Runder Tische gegen Missbrauch

Missbrauch: Der runde Tisch tagt

Die Tagung zum Thema „sexueller Kindesmissbrauch“ ist eine Initiative der Bundesregierung und wurde am 06. Juni zum vierten Mal im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgehalten. Grund für die Zusammenkunft war der Abschlussbericht der unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, die in ihrem Bericht Empfehlungen und Handlungsoptionen aufzeigte. Der Bericht stimmt im Wesentlichen mit den Beschlüssen des Gremiums überein. Den Opfern von Missbrach soll Schmerzensgeld zugestanden werden. Außerdem fordert Bergmann, dass die Verjährungsfrist für Fälle von Missbrauch überdacht wird, damit die Opfer auch noch viele Jahre nach der Tat, klagen können.

Die Tagungsrunde arbeitet zudem an einem gemeinsamen Hilfesystem zur Rehabilitation von Missbrauchs-Opfern, an dem sich alle Institutionen beteiligen sollen, in denen sexueller Missbrauch an Kindern vorgekommen ist. Auf welche Weise die Institutionen sich an einem solchen Hilfesystem beteiligen sollen und wie die Kosten von Rehabilitationsleistungen für Missbrauchs-Opfer finanziert werden können, wird in den nächsten Wochen ausführlich diskutiert werden.

Bis Ende 2011 wird das Gremium einen Abschlussbericht vorlegen, erste Ergebnisse und Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Missbrauchs-Opfern wurden bereits bei aktuellen Gesetzesentwürfen für ein neues Bundeskinderschutzgesetz und zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs berücksichtigt.


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