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Großer Zusammenhalt

Mutter stillt Sohn ihrer besten Freundin auf Facebook-Foto

Mutter stillt Sohn ihrer besten Freundin auf Facebook-Foto

Es ist allgemein bekannt, dass Stillen die beste Lösung ist, wenn es um die Ernährung eines Babys geht. Doch nicht jede Mutter kann ihrem Kind die Brust geben. In manchen Fällen ist einfach nicht genug Muttermilch vorhanden, in anderen hat es logistische Gründe, aus denen das Stillen unmöglich ist. So auch bei einer berufstätigen Mutter aus Pennsylvania. Ihr Sohn wird daher von der besten Freundin gestillt, wie diese nun mit einem Foto auf Facebook zeigt.

Beste Freundin stillt Sohn einer berufstätigen Mutter auf Facebook-Foto

Ein Foto, das Jessica Anne Colletti auf Facebook teilt, sorgte in der vergangenen Woche für Aufsehen. Darauf ist die Amerikanerin beim Stillen zu sehen. Doch sie stillt nicht nur ihren eigenen Sohn, Lucian, sondern auch den Sohn ihrer besten Freundin. Charlie Interrante ist alleinerziehende Mutter und geht inzwischen wieder arbeiten. Die 25-jährige Mutter, die ihren Sohn zuvor schon stillte, aber Probleme beim Abpumpen der Muttermilch hatte, lässt ihren inzwischen 18 Monate alten Sohn Mateo seit gut einem Jahr fremdbetreuen – doch Fläschchennahrung nimmt der Kleine nur unter Protest an. Da ihre beste Freundin, die Mateo betreut, während Interrante arbeiten ist, jedoch selbst einen kleinen Sohn hat, den sie stillt, bot sie der berufstätigen Mutter an, ihr Baby mitzustillen. Auf Facebook löst diese Geschichte gemischte Reaktionen aus.

Stillen des Kindes der Freundin löst Facebook-Debatte aus
Wäre es für Dich eine Alternative, Dein Baby von einer anderen Frau stillen zu lassen?

„Milch-Brüder“ auf Facebook und auch im wahren Leben

Im Kommentar zu dem Foto auf Facebook beschreibt Jessica Anne Colletti kurz die Situation, in der sie, Charlie Interrante und die beiden Jungs sich befinden: „Mein Sohn ist 16 Monate alt und der Sohn meiner Freundin 18 Monate. Ich betreue ihren Sohn während sie arbeitet und stille beide nun seit einem Jahr! So viel Liebe zwischen diesen `Milch-Brüdern`, es besteht eine ganz besondere Verbindung zwischen uns allen.“ Auch die Mutter des Jungen, der von der Freundin gestillt wird, ist für diese Möglichkeit dankbar. „Sie behandelt ihn wie einen Sohn und ich denke, er wächst damit auf, dass er sie immer auf diese Art sehen wird und ich werde immer offen mit der Beziehung zwischen den beiden umgehen“, erzählt Charlie Interrante im Gespräch mit „ABC News“. Wie eng die beiden Freundinnen und ihre Kinder miteinander verbunden sind, zeigt sich neben dem Bild auf Facebook auch darin, dass die alleinerziehende Interrante vor einigen Wochen mit ihrem Sohn zu Colletti, ihrem Mann und deren Kind gezogen ist.

Facebook-Foto erntet gemischte Reaktionen

Im Rahmen der „Weltstillwoche“ teilte der Mütter-Blog „Mamabeanparenting.com“ das Foto auch über seine eigene Facebook-Seite. Erst dadurch wurde es zu einem viralen Beitrag, der neben vielen „Likes“ und Zusprüchen auch skeptische Kommentare erntete. Während die einen die tiefe Freundschaft und Verbundenheit bewundern, bezeichnen andere das Facebook-Bild als „ekelhaft“. Doch schnell kommen den beiden Müttern viele Verfechter des Stillens zu Hilfe. So war es zum einen nicht nur in der Vergangenheit üblich, eine Amme einzusetzen, wenn man selbst nicht stillen konnte oder wollte, und zum anderen sei das Stillen durch eine (gesunde) andere Mutter sogar die laut WHO zweitbeste Alternative dazu, sein Baby selbst zu stillen – nach dem Füttern von abgepumpter eigener Muttermilch. Die Verwendung von industrieller Säuglingsnahrung kommt der Empfehlung der Gesundheitsbehörde nach erst auf Platz 3.

Früher war es durchaus üblich, dass ein Baby von einer anderen Frau als der Mutter gestillt wurde. Da jedoch in den USA schon das Stillen in der Öffentlichkeit immer wieder eine neue Debatte auslöst, ist es nicht wirklich verwunderlich, dass das Facebook-Bild von Jessica Colletti nun für Aufsehen sorgt. Dass die beiden Freundinnen auf diese Art eine Lösung gefunden haben, die für alle Beteiligten gut funktioniert, ist doch aber eigentlich eine schöne Sache!

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