Susanne Falleram 02.01.2018

Hausaufgaben gehören eigentlich zum Alltag eines jeden Schulkindes dazu. Bunmi Laditan, eine Mutter aus den USA, hat sich nun jedoch dafür ausgesprochen, dass ihre 10-jährige Tochter keine Hausaufgaben mehr machen soll. Und nennt dafür einen ziemlich wichtigen Grund!

Darum soll Bunmi Laditans Tochter keine Hausaufgaben mehr machen

Auf ihrer Facebook-Seite teilte die Mutter und Autorin die E-Mail, die sie an die Lehrer der kleinen Maya schickte und in der sie beschreibt, warum sie es für sinnvoll hält, dass ihre Tochter künftig keine bzw. nur noch wenig Hausaufgaben macht.

Übersetzt steht in der E-Mail:

“Hallo, liebe Lehrer von Maya,

Maya wird dieses Jahr das Hausaufgaben-Pensum drastisch reduzieren. Sie ist seit einiger Zeit sehr gestresst und beginnt, erste physische Symptome zu zeigen wie etwa Brustschmerzen oder dass sie nachts um vier Uhr aufwacht und sich Sorgen um ihre schulischen Pflichten macht.

Sie hängt schulisch nicht hinterher und liebt es, zur Schule zu gehen. Wir haben uns mit einem Berater zusammengesetzt und ein Psychologe hat empfohlen, die Arbeitsbelastung zu reduzieren. Zwei bis drei Stunden Hausaufgaben machen zu müssen, nachdem sie um 16.30 Uhr von der Schule nach Hause kommt, lässt ihr kaum Zeit, einfach nur ein Kind zu sein, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und wir wollen es einfach vermeiden, dass sie deswegen irgendwann Depressionen hat.

Danke für Ihr Verständnis.“

Bunmi Laditan führt also vor allem als Grund an, dass Kinder heutzutage von morgens bis abends mit Schularbeiten zugeschüttet und überfordert werden. So könne sie gar nicht mehr ihr Kindsein genießen, Hobbys nachgehen oder sich mit Freunden treffen. In ihrem Facebook-Post erklärt die Mutter noch, dass wenn ihre Tochter nun Ärger bekommt, sie eben von zu Hause aus unterrichtet wird. Doch, so sagt sie, „von jetzt an ist das ein Hausaufgaben-freier Haushalt und mir ist es egal, wer das weiß. Mein Kind soll Kind sein dürfen.“

Auf Facebook bekommt sie, zum Teil sogar von Lehrern, viel Zuspruch. Die Kinder seien so auch nicht schlechter in der Schule als mit Hausaufgaben und wirken wesentlich motivierter und lernbereiter, wenn sie ins Klassenzimmer kommen, berichtet eine Lehrerin. Eine andere Userin wiederum bemängelt, dass die Kinder so überhaupt nicht auf das spätere Lern- und Arbeitsleben vorbereitet werden, wo sie zwangsweise wieder mit viel Arbeit konfrontiert werden.

Was hältst du von Bunmi Laditans drastischer Maßnahme, um der 10-jährigen Maya das Leben zu erleichtern? Glaubst du, dass dies ein guter Weg ist, um überforderte Schulkinder zu entlasten oder denkst du, dass das völlig übertrieben ist, schließlich schaffen doch (fast) alle die Schullaufbahn mit Hausaufgaben. Sag uns deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/ Getty Images Plus/monkeybusinessimages

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