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Es tropft

Nasenbluten

Nasenbluten

Jedes Kind hat früher oder später mal Nasenbluten. Das ist nicht weiter schlimm und mit ein paar einfachen Tricks in den Griff zu bekommen. Den Kopf in den Nacken zu legen, ist aber genau das falsche Vorgehen!

Die Ursachen für Nasenbluten

Nasenbluten kommt immer mal wieder vor und ist in der Regel harmlos. Die kleinen Blutgefäße in der Nase liegen sehr nahe an der Hautoberfläche und können leicht reißen. Starkes Schnäuzen, Popeln oder auch das Einführen von Gegenständen sind bei Kindern die häufigsten Ursachen für Nasenbluten. Trockene Heizungsluft, Allergien und Infekte greifen die Schleimhäute an und sind weitere Gründe für das Reißen der zarten Blutgefäße in der Nase.

Hilfe bei Nasenbluten
Nasenbluten ist unangenehm

Was tun bei Nasenbluten?

Die meisten Menschen raten bei Nasenbluten dazu, den Kopf in den Nacken zu legen. Das ist aber genau das falsche Verhalten, so Michael Deeg vom Berufsverband der HNO-Ärzte. Legt man bei Nasenbluten den Kopf in den Nacken, verstärkt das die Blutung sogar. Außerdem läuft das Blut so in den Rachen und das kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Das Beste bei Nasenbluten ist, sich aufrecht hinzusetzen und sanft mit Zeigefinger und Daumen die Nasenflügel direkt unter dem Knochen zusammen zu drücken. Durch einen gekühlten Waschlappen oder ein Kühlkissen im Nacken ziehen sich die Blutgefäße der Nase zusammen und die Blutung wird gestoppt.

Nasenbluten vorbeugen

Damit es gar nicht erst zu Nasenbluten kommt, ist es wichtig, die Schleimhäute feucht zu halten. Im Winter ist es die Heizungsluft, im Sommer sind es meist Klimaanlagen, die die empfindlichen Schleimhäute austrocknen. Luftbefeuchter und Nasensalben können dem entgegen wirken. Viel trinken ist ebenfalls ratsam.

Nasenbluten ist nicht gefährlich, aber äußerst unangenehm. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich das Nasenbluten aber schnell stoppen und sogar aktiv vorbeugen.

Bildquelle: Gvictoria/Dreamstime.com

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