Onlineprogramm gegen exzessives Zocken

Gerade Jugendliche verbringen häufig viel Zeit mit PC-Spielen, sehr zum Leidwesen von Eltern und Lehrern. Ein Onlineprogramm soll Jugendliche nun „entwöhnen“.

PC-Spiele stehen immer häufiger in der Kritik. Nicht zuletzt, weil vor allem Jugendliche viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, die sie nach Meinung von Eltern und Lehrern besser auf ihre schulischen Leistungen oder andere Freizeitaktivitäten verwenden sollten. PC-Spiele üben auf junge Menschen eine besonders starke Anziehungskraft aus, die nicht selten zu Konflikten mit dem sozialen Umfeld führt. Diesem gesellschaftlichen Grundproblem will die Seite ins-netz-gehen.de jetzt entgegenwirken und hat ein Onlineprogramm entwickelt, das Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren helfen soll, ihren Medienkonsum schrittweise zu reduzieren. Das Programm ist darauf ausgerichtet, Jugendliche mit zu hohem Medienkonsum wieder besser in einem Alltag ohne den PC zu integrieren und sie damit schrittweise vom Spielen zu „entwöhnen“.

Jugendliche sollen schrittweise vom PC entwöhnt werden.

Ein neues Onlineprogramm soll Jugendliche vom PC weglocken.


Neues Onlineprogramm speziell für Jugendliche

Das Onlineprogramm trägt den Namen „Das andere Leben“ und wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt. Im Rahmen der Maßnahme wird betroffenen Jugendlichen ein persönlicher Coach zur Seite gestellt, der ihnen dabei helfen soll, das Leben außerhalb der PC-Welten wieder interessanter zu gestalten und echte soziale Kontakte intensiver zu nutzen. Die Betreuung der Jugendlichen wird über einen Online-Chat gestaltet. Dieses Medium wurde gezielt gewählt, um mehr Jugendliche mit der Maßnahme erreichen zu können und um die Jugendlichen in ihrer Komfortzone abzuholen. Ein Medienchecker erfasst eine Woche lang die Onlinezeit der Jugendlichen und soll so ein Bewusstsein dafür schaffen, wie viel Lebenszeit am PC verbracht wird. Der persönliche Coach hilft den Jugendlichen mit einer Einschätzung der Onlinezeit. So bekommen sie ein unmittelbares Feedback zu ihrem persönlichen Spielverhalten und den Auswirkungen, die die PC-Zeit auf ihr Umfeld hat. Herzstück des Onlineprogramms ist aber die so genannte „Real life challenge“, in der die Jugendlichen sich vier Wochen lang in einem Projekt des realen Lebens engagieren können. Darunter fällt zum Beispiel die Anmeldung in einem Sportverein, die Suche nach einem neuen Hobby, das auch nach der Maßnahme weitergeführt werden kann, mehr Kontakt zu Eltern und Freunden, zum Beispiel durch Kochevents, oder das Erlernen einer Fremdsprache. Für jede Freizeitgestaltung, die nichts mit PC-Spielen oder Online-Aktivitäten zu tun hat, verdienen die Jugendlichen Punkte, für die sie am Ende der Maßnahme eine Urkunde verliehen bekommen. Persönliche Daten der Jugendlichen werden streng vertraulich behandelt. Der persönliche Coach unterliegt im Rahmen der Maßnahme der Schweigepflicht gemäß BZgA.

Ein neues Onlineprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung soll Jugendlichen helfen, ihren Medienkonsum schrittweise zu verringern. Im Rahmen der Maßnahme hilft ein Coach den Jugendlichen, ihr reales Leben interessanter zu gestalten und so die Spielzeit am PC nach und nach abzubauen.

Bildquelle: Dyoma | Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • Spekulatina am 02.12.2013 um 10:37 Uhr

    Ein Onlineprogramm gegen PC-Sucht, noaja immerhin, online erreicht man PC-Suchtis sicherlich immer.

    Antworten
  • alexandramami am 13.09.2013 um 11:04 Uhr

    Ich finde es super, dass es ein Programm gibt für den PC, der die Spielzeit am PC nach und nach abbaut!

    Antworten
  • DaisyDee1984 am 06.05.2013 um 11:09 Uhr

    Dass das mit einem Online-Programm über den PC gemacht wird, finde ich irgendwie bizarr 🙂

    Antworten