Primus-Modell

Zwei Hauptschulen in Oberhausen stehen vor dem Aus. Jetzt sollen sie als Versuchsschulen für das neue Primus-Modell Verwendung finden. Das Primus-Modell soll Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse in einer Schulform unterbringen.

In Nordrhein-Westfalen soll eine neue Schulform erprobt werden. Ab dem Schuljahr 2013/2014 sollen an 15 Schulen Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse zusammen unterrichtet werden. Der Probelauf des Primus-Modells soll zehn Jahre dauern.

Das Primus-Modell wird geprüft

Schulen, die am Primus-Modell teilnehmen möchten, müssen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Zwei Schulen in Oberhausen könnten laut derwesten.de mit ihrem Konzept zu den 15 Schulen gehören, an denen das Primus-Modell getestet wird. Sieben der ausgewählten Schulen gehen nächstes Schuljahr an den Start, die acht weiteren Schulen beginnen mit dem Test des Primus-Modells im Schuljahr 2015/2016.

Schüler im Primus-Modell

Das Primus-Modell umfasst alle Klassenstufen von eins bis zehn.


Voraussetzungen für das Primus-Modell

Damit eine Schule an dem Test des Primus-Modells teilnehmen kann, muss sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So müssen zum Beispiel für das erste Jahr mindestens drei Klassen mit zusammen 75 Kindern zustande kommen. Zudem muss eine Schule, an der nach dem Primus-Modell gearbeitet wird, Partnerschulen haben, die den Kindern nach Abschluss der zehnten Klasse die Möglichkeit geben, weiterführende Schulen zu besuchen. Die Standorte der Primus-Modell-Schule und ihrer Partnerschulen müssen so dicht beieinander liegen, dass der Weg zur weiterführenden Schule keinen großen Umweg für die Schüler darstellt.

In einzelnen Schulen in NRW soll ab dem nächsten Schuljahr ein Probelauf des Primus-Modells gestartet werden. Bei dieser Schulform, sollen Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse eine Schule besuchen.

Bildquelle: Andrey Kiselev | Dreamstime.com

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