kognitive Leistungen erhöht

Pubertät: Gehirn verändert sich

Pubertät: Gehirn verändert sich

Eine deutsche Studie konnte nun belegen, dass in der Pubertät Milliarden von Gehirnzellen absterben. Dabei verbessert sich die kognitive Leistung.

Deutsche Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass das Gehirn in der Pubertät eine intensive Entwicklung durchmacht. Dabei vermindere sich die Zahl der Nerven- und Gehirnzellen sehr deutlich. In der Hochphase der Pubertät, zwischen 15 und 17 Jahren, sei zudem die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Gehirns geradezu chaotisch.

Pubertät
Gehirnzellen in der Pubertät

Veränderungen des Gehirns in der Pubertät sind gut

Die Neurowissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main belegten, dass die Verminderung der Gehirnzellen keinen negativen Effekt, sondern viel mehr sogar einen positiven Effekt auf die kognitive Entwicklung habe. Obwohl die Anzahl der Gehirnzellen sich nach der Pubertät deutlich vermindere, könnten junge Erwachsene nach der Pubertät z.B. deutlich besser die weitreichenden Auswirkungen und Konsequenzen ihres Handels einschätzen. In der Pubertät beginne das Gehirn, sich darauf umzustellen, sowohl schneller als auch effektiver zu funktionieren. Diese Entwicklung sei jedoch erst nach mehreren Jahren vollendet

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