Schlank durch Gedanken

Schlank ist das Schönheitsideal der heutigen Zeit, aber Diäten sind oft mühsam. Forscher haben jetzt eine Entdeckung gemacht, die dieses Problem lösen könnte.

„Schlank im Schlaf“ ist ein bekanntes Ernährungskonzept zur Gewichtsabnahme, das bei gewissenhafter und korrekter Umsetzung durchaus Erfolge zeigt. „Schlank durch Gedanken“ ist ein neuer Ansatz, der auf jüngsten Forschungserkenntnissen beruht. Die Effektivität dieser neuen Diätmethode muss allerdings noch erprobt werden.

So wird man schlank durch Gedanken

Das Ernährungskonzept „Schlank durch Gedanken“ soll eine Gewichtsabnahme allein durch Gedankenkraft ermöglichen. Es basiert auf der Ansicht von Forschern, dass schon der Gedanke an eine genossene Mahlzeit ein Sättigungsgefühl hervorrufen kann. Dabei komme es nur auf die persönliche Erinnerung an das verzehrte Essen an, nicht auf die tatsächliche Menge der Nahrung. Ist das Gehirn davon überzeugt, eine üppige Mahlzeit genossen zu haben, suggeriert es dem Körper ein Sättigungsgefühl, das in gewissem Maße ausreicht. Tatsächliche Mangelerscheinungen des Körpers können dadurch allerdings nicht übergangen werden.

Schlank ist heutzutage das Schönheitsideal

Diäten sind oft mühsam und verlangen viel Disziplin


Den eigenen Hunger überlisten und schlank durch Gedanken werden

Ist die Annahme der Forscher richtig, so kann eine entsprechende Erinnerung an eine Mahlzeit stärker sein als die eigentliche körperliche Reaktion auf die aufgenommene Nahrungsmenge. Wurde beispielsweise nur eine sehr kleine Portion gegessen, das Gehirn erinnert sich aber an eine größere Nahrungsmenge, so kann ein Sättigungsgefühl eintreten, das allein durch die Portionsgröße der Mahlzeit nicht gegeben wäre. Somit sei auch das Gefühl, erneut hungrig zu sein, abhängig von der Erinnerung an die letzte Mahlzeit. Hat man in Erinnerung, erst vor kurzem eine größere Mahlzeit zu sich genommen zu haben, kann das Hungergefühl deutlich hinausgezögert werden. Gestützt wird diese Annahme durch Versuche mit Amnesiepatienten, die aufgrund von Gedächtnisverlust keine Erinnerung an ihre Mahlzeiten hatten und dadurch zu unkontrollierten Hungerattacken neigten. Ihr Gehirn hatte die vergangene Mahlzeit nicht gespeichert und suggerierte dem Körper damit, dass über einen längeren Zeitraum hinweg keine Nahrung aufgenommen worden sei. Den Forschern zufolge sei dieses Verhalten auch auf Menschen ohne Amnesie übertragbar und könne so das Bedürfnis nach Nahrung durch Suggestion beeinflussen.

Forscher sind der Ansicht, dass das Gehirn in der Lage ist, das Hungergefühl eines Menschen maßgeblich mitzubestimmen. Die bloße Erinnerung an eine genossene Mahlzeit soll demnach ein Sättigungsgefühl suggerieren können. Ob das Prinzip „Schlank durch Gedanken“ tatsächlich eine Gewichtsreduzierung herbeiführen kann, muss jedoch noch erforscht werden.

Bildquelle: dreamstime.com

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