Schlechte Noten: Eltern klagen

Schulrecht

Schlechte Noten: Eltern klagen

In Münster verklagen Eltern die Grundschule ihrer Tochter wegen schlechter Noten auf dem Halbjahreszeugnis. Der Fall wird am 30. September vor dem Verwaltungsgericht Münster verhandelt.

Klage gegen schlechte Noten

Schlechte Noten: Eltern ziehen vor Gericht

Nachdem die Viertklässlerin mit zu schlechten Noten auf dem Halbjahreszeugnis nach Hause kam, beschlossen ihre Eltern kurzerhand die Schule zu verklagen. Zu schlechte Noten, das bedeutet in den Augen der Eltern ein „befriedigend“ in Mathe sowie in Religion. Enttäuscht waren die Eltern jedoch nicht von ihrer Tochter, sondern von der Schule. Die Benotung entspreche nicht den Leistungen ihrer Tochter, so die Begründung der ausstehenden Klage.

Schlechte Noten vor Gericht

Verwunderlich an der Klage ist, dass der Ausgang vermutlich keinerlei Einfluss auf den weiteren Schulweg des Mädchens haben wird. Denn trotz der beiden Dreien, sprach die Grundschule bereits eine Empfehlung für das Gymnasium oder eine Gesamtschule aus. Darüber, ob befriedigende Leistungen in zwei Fächern als schlechte Noten anzusehen sind, kann man sich wohl auch streiten. Der Fall wird am 30. September vor dem Verwaltungsgericht in Münster verhandelt.


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