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Schürfwunden richtig behandeln

Schürfwunden richtig behandeln

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rät, Schürfwunden vorsichtig zu reinigen und im Zweifel lieber einen Arzt aufzusuchen.

Schürfwunden versorgen

Schürfwunden sollten vorsichtig gereinigt werden.
Der ABDA rät, Schürfwunden vorsichtig zu reinigen.

Schürfwunden sollten nicht berührt oder sauber gewischt werden, rät die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Die Schürfwunde sollte stattdessen vorsichtig gereinigt und dabei mit viel Wasser oder Kochsalzlösung ausgespült werden. Auch das Desinfizieren der Schürfwunde sei wichtig, das Desinfektionsmittel sollte jedoch keinen Alkohol enthalten, damit es in der Wunde nicht brennt. Steinchen oder andere Fremdkörper können mit einer sterilen Pinzette aus der Schürfwunde entfernt werden.

Trockene oder feuchte Wundheilung bei Schürfwunden?

„Trockene Wundauflagen wie Pflaster oder Mullbinden verkleben mit der Wunde, deshalb ist das Ablösen schmerzhaft. Die Schmerzen lassen sich verringern, wenn man die Wundauflage vor dem Entfernen mit Kochsalzlösung durchtränkt“, so der ABDA. Alternativ bieten sich aber auch Gelpflaster für eine feuchte Wundheilung an. Der ABDA rät, im Zweifel lieber einen Arzt aufzusuchen: „Bei Schürfwunden kann man oft nicht einschätzen, wie schlimm sie sind. Ein Arzt sollte sich Schürfwunden ansehen, wenn sie stark verschmutzt, tief oder sehr groß sind.“ Tritt eine starke Blutung über mehrere Minuten auf, sollte der Rettungsdienst gerufen werden.

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