Schule: Vorfall in Dortmund

In Dortmund ist es zu einem Vorfall an einer Schule gekommen, der mittlerweile als „Hamster-Affäre“ bezeichnet wird. Eine Lehrerin verwies ein Mädchen des Unterrichts.

Der Vorfall an einer Dortmunder Schule schlägt hohe Wellen. Man spricht von einem handfesten pädagogischen Versagen durch die beschuldigte Lehrerin. Sie soll eine Zehnjährige nach Hause geschickt haben, da diese ihren Hamster mit zum Unterricht gebracht hatte.

Schule: Mitbring-Tag

Am besagten Tag hatten die Kinder der Johann-Gutenberg-Realschule die Aufgabe, etwas mit in die Schule zu bringen, das ihnen am Herzen liegt. Ein Mädchen fragte, ob sie ihren Hamster mitbringen dürfe. Die Lehrerin verneinte dies. Es kam jedoch zu einem Missverständnis und die Zehnjährige präsentierte am Mitbring-Tag dennoch ihr kleines Haustier.

Vorfall an Dortmunder Schule

Ein Hamster löste einen unschönen Vorfall an einer Dortmunder Schule aus


Schule: Lehrerin reagiert über

Die Lehrerin zeigte sich geschockt vom Mitbringen des Hamsters und beschimpfte das Mädchen als Tierquälerin. Dann schickte sie sie nach Hause. Doch die Familie war gerade erst nach Dortmund gezogen und die Schülerin hatte Schwierigkeiten den Heimweg zu finden. Nach einigem Nachfragen schaffte sie es dennoch. Am nächsten Tag setzte sich der perfide Vorfall an der Schule fort. Das Mädchen musste sich im Unterricht neben die betroffene Lehrerin setzen, während ihre Mitschüler Aufsätze über die vermeintliche Tierquälerei schreiben sollten. Diese wurden der Zehnjährigen anschließend vorgelesen. Sie sei tränenüberströmt nach Hause gekommen, so ihr Patenonkel. Er bezeichnete die Reaktion der Lehrerin als Psychoterror und zeigt sich geschockt.

Schule ermittelt

Das Mädchen hat mittlerweile die Schule gewechselt. Die Familie bekam daraufhin eine Anfrage von Seiten der Schule, ob sie an der Dienstaufsichtsbeschwerde festhalten wolle. Die Eltern zeigen sich wütend über die Annahme, mit dem Schulwechsel sei der Vorfall geklärt und fordern nach wie vor, die Untersuchung und eine Abmahnung der Lehrerin. Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg betonte, die Nachbereitung mit der Lehrkraft sei noch nicht erledigt und der Vorfall würde unabhängig von der Beschwerde der Angehörigen untersucht. Der Direktor der betreffenden Schule bezeichnet den Vorfall dagegen als übertrieben dargestellt und wollte sich nicht weiter dazu äußern.

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