Schulreformen: 2012/2013 erste Gemeinschaftsschulen

Die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer will ihr Hauptziel, eine sichere Unterrichtsversorgung in Baden-Württemberg, bis 2012/2013 auf den Weg bringen. Ziel der Schulreformen ist, dass die Schüler und Schülerinnen den bestmöglichen Abschluss erreichen.

Schulreformen: Eine Gemeinschaftsschule als zentraler Part

Mit der Gemeinschaftsschule sollen gute Schülerinnen und Schüler laut Warminski-Leithaußer künftig mehr Gas geben können und schwächere Schüler mehr Zeit erhalten, um sich zu verbessern. Die neue Schulart umfasst die Abschlüsse von Haupt-, Realschule und Gymnasium und ermöglicht den Vergleich mit und den Wechsel zu anderen Schultypen. Lehrkräfte werden künftig in Lerngruppen auf sehr verschiedene Schüler und Schülerinnen treffen. Im Unterschied zu anderen Schulen bekommen die Schüler aber nur wenige gemeinsame Aufgaben, sondern solche die auf die individuelle Leistungsfähigkeit eines jeden Schülers zugeschnitten sind.

Zum Schuljahr 2012/2013 rechnet die Ministerin mit 30 Gemeinschaftsschulen. Die Zahl der Gemeinden, die sich für eine solche Schulform interessiert beläuft sich auf 150 bis 200. Als Voraussetzung müssen die Kommunen allerdings Konzepte mit einem hohen pädagogischen Standard einreichen, damit die Qualität der Schulen sichergestellt werden kann.

Schulreformen in Baden-Württemberg

Schulreformen: 2012/2013 erste Gemeinschaftsschulen in Betrieb


Schulreformen auch in anderen Schulformen

Ein weiterer wichtiger Teil der Schulreformen ist der Ausbau zu Ganztagsschulen. So soll die Bildungsgerechtigkeit verbessert werden, denn die Eltern können sich darauf verlassen, dass die Kinder und Jugendliche länger in der Schule betreut und unterrichtet werden. Bis 2020 soll jede Grundschule zur Ganztagsschule werden können, vorausgesetzt Eltern, Lehrkräfte und kommunale Politiker stehen hinter diesem Konzept.

Schulreformen kippen Grundschulempfehlung

Auch die verbindliche Grundschulempfehlung soll abgeschafft werden. So sollen die Eltern künftig das Sagen bei der schulischen Laufbahn ihrer Kinder haben. Das bedeutet auch, dass die Eltern künftig intensiv beraten werden, sprich die Eltern müssen mindestens einmal jährlich zu einem Gespräch eingeladen werden, bei dem die Leistungen des Kindes besprochen werden. Bis zum Frühjahr 2012 soll eine Gesetzesänderung in Kraft treten, sodass die Eltern der jetzigen Viertklässler den weiterführenden Schultyp wählen können.

Schulreformen fördert mittlere Bildungsabschlüsse

Bis 2012 sollen alle Hauptschulen auch Werkrealschulen werden können. So können die Schüler entweder einen Haupt-oder einen Werkrealabschluss absolvieren. Die Werkrealschule ist eine Sonderform der Hauptschule, die es Hauptschülern mit entsprechenden Leistungen ermöglicht, in einem freiwilligen 10. Hauptschuljahr die Mittlere Reife zu erlangen.

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