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Schwänzen ist ein massives Problem

Schulschwänzer

Schwänzen ist ein massives Problem

Nach Schätzungen des Deutschen Lehrerverbandes schwänzen rund 200.000 Schüler täglich den Unterricht, die tatsächliche Zahl könnte sogar noch höher sein.

Schule schwänzen
Viele Schüler schwänzen lieber, als in den Unterricht zu gehen

Auch im neuen Schuljahr werden wieder zahlreiche Schüler den Unterricht schwänzen. Der Deutsche Lehrerverband (DL) schätzt die Zahl der täglichen Schulschwänzer auf 200.000. Da aber viele Eltern ihre Kinder decken, liegt die tatsächliche Zahl wohl noch höher.

Am meisten schwänzen Schüler ab zwölf Jahren den Unterricht. Gründe für das unentschuldigte Fehlen sind in den meisten Fällen Krankheit, Schulangst, Vernachlässigung und pubertätsbedingte Verweigerung.

Was tun gegen schwänzen?

Die Bundesländer versuchen seit Jahren durch verschiedene Maßnahmen das Problem mit dem Schwänzen in den Griff zu bekommen. Mit Elterngesprächen, Bußgeldern und Polizeieinsätzen versucht man die Schulverweigerer wieder zurück in den Unterricht zu bekommen. Bisher allerdings nur mit mäßigem Erfolg.

Pauschalstrafen wie Bußgelder oder Schulausschluss, wie sie von einigen Politikern gefordert werden, hält der DL nicht für zielführend. Denn in 50 Prozent der Fälle schwänzen Schüler aus Angst vor Mobbing, der Schule an sich oder vor Prüfungen. In solchen Fällen würden Strafgelder nichts bringen, und ein Schulausschluss dauerhafter Schwänzer wäre für diese keine Bedrohung.

Vielmehr müsse die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen verstärkt werden. Und Schulen sollte die Möglichkeit gegeben werden, das Schwänzen zu hinterfragen um gegebenenfalls gegen den Grund für das Fehlen vorzugehen.

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