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Der Wehencocktail

Wehenfördernde Mittel

Der Wehencocktail

Der Geburtstermin ist schon längst überschritten und immer noch keine Wehe in Sicht? Manchen Frauen hilft ein Wehencocktail, denn er kann die Muskeln der Gebärmutter anregen. Wichtig ist, dass er unter Rücksprache und Aufsicht eines Arztes oder Deiner Hebamme eingenommen wird.

Die Wehen sanft einleiten

Durch den Wehencocktail werden die Muskeln der Gebärmutter angeregt und so Wehen gefördert.
Wehencocktails regen die Muskeln der Gebärmutter an und fördern so Wehen.

Die Wirkung des Wehencocktails beruht im Wesentlichen darauf, dass er die Darmaktivität und damit die Muskeln der Gebärmutter anregt. Dadurch können unter bestimmten Voraussetzungen Wehen ausgelöst werden. Allerdings kann ein Wehencocktail nur dann funktionieren, wenn die Frau und vor allem das Baby „bereit“ für die Geburt sind. Der Muttermund muss also schon leicht geöffnet sein und das Baby in der richtigen Position sein – nur dann kann eine Geburt eingeleitet werden. Grundsätzlich sollte ein Wehencocktail auch erst dann zur Anwendung kommen, wenn der errechnete Geburtstermin bereits überschritten ist.

Mögliche Nebenwirkungen

Bei manchen Frauen führt der Wehencocktail schon innerhalb weniger Stunden zum Erfolg. Bei anderen Frauen dagegen kommt es nicht zu Wehen, sondern lediglich zu unangenehmen Nebenwirkungen. In manchen Fällen kann ein Wehencocktail Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Kreislaufschwierigkeiten auslösen. Manche Frauen haben die Erfahrung gemacht, dass die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt beeinträchtigt war. Ganz wichtig ist daher: Ein Wehencocktail sollte niemals in Eigenregie, sondern nur unter medizinischer Aufsicht zubereitet und eingenommen werden!

Wehencocktail: Zutaten

Für den Wehencocktail gibt es zahlreiche unterschiedliche Rezepte und jede Hebamme hat ihre ganz eigene Zusammensetzung entwickelt. Hauptbestandteil aller Wehencocktails ist jedoch Rizinusöl, auf dem auch die verdauungsfördernde Wirkung beruht. Weitere Zutaten können Aprikosensaft, Eisenkraut (als ätherisches Öl), Pflaumenmus, Mineralwasser und vieles mehr sein. Da es jedoch nicht empfehlenswert ist, hierbei in der Heimapotheke herumzuexperimentieren, stellen wir Dir keine Rezepte vor. Wenn Du Dich entschließt, der Geburt mit einem Wehencocktail auf die Sprünge zu helfen, solltest Du Dich ohnehin in die Hände einer Hebamme oder eines Arztes begeben – dann bist Du auf der sicheren Seite, was Zutaten, Dosierung und (Neben-)Wirkungen angeht.

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