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Kaiserschnittgeburt

Kaiserschnitt: Alle Infos

Kaiserschnittgeburt

Ob Notfalloperation oder geplant: viele Umstände können eine Entbindung per Kaiserschnitt erfordern. In Deutschland werden mehr und mehr Kinder auf diese Art entbunden. Leider hat der Kaiserschnitt immer noch den schlechten Ruf er sei keine "richtige" Geburt. Zwar ist der Kaiserschnitt, anders als die natürliche Geburt, ein operativer Eingriff, doch macht ihn die moderne Medizin zu einer völlig legitimen und sicheren Entbindungsart.

Vorbereitung auf den Kaiserschnitt

Etwa eine Stunde dauert ein Kaiserschnitt.
Der Kaiserschnitt dauert etwa eine Stunde.

In der Regel dauert ein Kaiserschnitt etwa eine Stunde. Wenn Komplikationen auftreten, kann sich die Dauer natürlich verlängern. Da ein Kaiserschnitt ein operativer Eingriff ist, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Unter anderem wirst Du vom Bauchnabel abwärts rasiert. Wenn es Dir unangenehm sein sollte, dann kannst Du das auch gerne selber tun. Danach wird Dir für einen Tag ein Blasenkatheter gelegt, denn nach dem Kaiserschnitt wirst Du nicht einfach aufstehen und zur Toilette gehen können.

Der Ablauf des Kaiserschnitts

Wie bei anderen OPs bedarf es auch beim Kaiserschnitt einer Narkose. Es gibt die Möglichkeit der Vollnarkose, bei der Du von der Geburt nichts mitbekommst. Allerdings ist eine Vollnarkose nicht ohne Risiko, weshalb meist auf andere Narkosetechniken zurückgegriffen wird. Es gibt von außerdem die Möglichkeit der örtlichen Betäubung per PDA und Spinalanästhesie. Bei diesen Methoden bleibst Du bei Bewusstsein, spürst nur die Schmerzen der Geburt nicht. Du bist danach auch wesentlich schneller wieder auf den Beinen.

Die verschiedenen, übereinanderliegenden Schichten des Bauchgewebes werden aufgeschnitten, in horizontaler Richtung. Bei der Misgav-Ladach-Methode wird hingegen nicht geschnitten, sondern gedehnt und gerissen. Diese Methode gilt entgegen ihrer Beschreibung als eine der sanftesten Methoden. In jedem Fall wird das Gewebe nach der Entbindung Deines Babys wieder vernäht, vorher wird allerdings noch die Plazenta entnommen, damit es zu keiner Nachgeburt kommt.

Was passiert danach ?

Du kannst nach einem Kaiserschnitt nicht so schnell nach Hause wie nach einer natürlichen Geburt. Zuerst wirst Du von den behandelnden Ärzten noch etwa zwei Stunden im Aufwachraum bzw. im Kreissaal beobachtet. Während dieser Zeit musst Du Dein Kind natürlich schon bei Dir haben. Auch Dein Partner darf Dich besuchen. Du solltest Dich auf einen etwa einwöchigen Aufenthalt in der Klinik einstellen und auch dementsprechend Kleidung und Gepäck dabei haben. Du verbringst diese Zeit auf der Wochenbettstation, auch Wöchnerinnenstation genannt.

Für die Zeit nach dem Kaiserschnitt bekommst Du Medikamente, die die Wundheilung fördern. Trotzdem darfst Du Dein Kind während der Medikamenteneinnahme stillen, denn dank der modernen Medizin wirken sich die Medikamente nicht auf die Muttermilch aus. Wenn Du das Krankenhaus dann verlassen darfst, kannst Du die weitere Nachsorge der Wunde von einer Hebamme durchführen zu lassen.

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