Social Networks in der Kritik

StudiVZ, Facebook & Co. – Soziale Netzwerke stehen immer mehr im Fokus der öffentlichen Kritik. Mit einer Gesetzesinitiative möchte der Bundesrat Social Networks für die Nutzer sicherer machen.

Bundesrat will Facebook & Co. sicherer machen

Soziale Netzwerke in der Kritik

Social Networks sollen sicherer werden

Facebook und andere soziale Netzwerke sollen sicherer werden. Auf Initiative des Bundeslands Hessen hin setzt sich der Bundesrat dafür ein, den Datenschutz in sozialen Netzwerken erheblich zu verbessern. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll die Nutzung von Social Networks grundsätzlich limitiert werden. Viele Nutzer von Social Networks seien sich der Gefahren im Internet nicht bewusst. „Blindes Vertrauen“ statt Vorsicht sei die Devise vieler Nutzer, so der Bundesrat.

Um soziale Netzwerke sicherer zu machen, fordert der Bundesrat einen gut sichtbaren Warnhinweis, der Nutzer auf die Gefahren von Social Networks aufmerksam macht. Zudem soll die höchste Sicherheitsstufe bei den Privatsphäreregelungen voreingestellt sein. Diese höchste Sicherheitsstufe soll den Zugriff von Google auf veröffentlichte Daten unterbinden. Für Jugendliche soll es erst ab einem Alter von 16 Jahren möglich sein, diese Sicherheitsstufe herabzusetzen. Auch soll eine vollständige Löschung des Nutzerkontos vereinfacht werden.

Schon länger diskutieren Politik und Datenschützer über die Gefahren von sogenannten Social Networks. Vor allem Facebook steht zunehmend wegen undurchsichtigen Datenschutzregelungen immer öfter in der Kritik. Der Bundesrat sieht hier dringenden Handlungsbedarf: Ein leichtfertiger Umgang mit persönlichen Daten, Bildern und Informationen haben vielfältige Folgen „von Identitätsdiebstahl bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes“ verkündet der Bundesrat.

Der Gesetzesentwurf wird nun zunächst der Bundesregierung, anschließend dem Bundestag vorgelegt. Dieser könnte dann im Herbst über die Annahme des Entwurfes abstimmen.


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