Spirale entfernt: Klage auf Unterhalt

Weil ihr bei einer Zystenoperation angeblich ohne ihr Wissen die Spirale entfernt wurde, hat eine Mutter das Krankenhaus verklagt.

Bei der Operation einer Zyste war einer zweifachen Mutter die Spirale entfernt worden. Ohne ihr Wissen, wie die Frau nun vor Gericht beteuert. Da sie nicht wusste, dass sie keinen Verhütungsschutz hatte, war sie schwanger geworden. Jetzt verklagt sie das Evangelische Krankenhaus in Hamm auf 12.500 Euro Schmerzensgeld und 140.000 Euro Unterhalt für die inzwischen 4-Jährige. Das Verfahren ging gestern in zweiter Instanz vor das Oberlandesgericht in Hamm.

Klage auf Unterhalt wegen Spirale.

Eine ungewollte Mutter verklagte das Krankenhaus auf Unterhaltszahlungen wegen einer entfernten Spirale.


Unterhaltsklage wegen Spirale

Der Chefarzt beteuerte, die Entfernung der Spirale vor der Operation mit seiner Patientin besprochen zu haben. Die Frau leugnete dies. Vor Gericht wurde die inzwischen dreifache Mutter jedoch abgewiesen. Die Argumentation des Richters: Ein Kind sei kein Schaden und deshalb stehe seiner Mutter auch kein Schadensersatz zu. Unterhaltszahlungen kämen juristisch nicht in Frage.

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