Steuervereinfachungsgesetz abgelehnt

Der Bundesrat hat das Steuervereinfachungsgesetz 2011 komplett abgelehnt. Geplante Änderungen, wie der 2-Jahres-Rhythmus der Steuererklärung oder die Vereinfachung des Kindergeldes, treten nicht wie geplant in Kraft.

Bundesrat lehnt Steuervereinfachungsgesetz ab

Steuervereinfachungsgesetz wurde abgelehnt

Steuervereinfachungsgesetz abgelehnt

Nachdem der Bundestag das Steuervereinfachungsgesetz 2011 am 09. Juni beschlossen hatte, wurde es einen Monat später, am 08. Juli, vom Bundesrat abgelehnt. Ziel des Gesetzes war es unter anderem, das Besteuerungsverfahren zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen und die Arbeitnehmer zu entlasten. Das Steuervereinfachungsgesetz wurde jedoch vielfach kritisiert, da zum Beispiel die Maßnahme der zweijährigen Abgabe der Steuererklärung eine Verkomplizierung darstelle oder die Anhebung der Arbeitnehmer-Pauschbeträge kaum Auswirkungen habe.

Durch die Ablehnung des Steuervereinfachungsgesetzes treten jedoch auch unkritische und eigentlich willkommene Änderungen des Steuergesetzes vorerst nicht in Kraft. So sollte zum einen der Antrag zum Abzug der Kinderbetreuungskosten erheblich vereinfacht werden und so mehr Eltern zugängig gemacht werden. Zum anderen war vorgesehen, dass die Einkommensprüfung für volljährige Kinder wegfällt und somit alle Eltern bis zum Abschluss der Erstausbildung beziehungsweise des Erststudiums ihrer Kinder Kindergeld erhalten.

Überdies war noch eine Änderung beim Kindergeld in Bezug auf die Übertragung der Kinderfreibeträge geplant: Im Falle, dass ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt, sollte sich das andere Elternteil die halben Freibeträge übertragen lassen können. Diese Änderung käme jedoch nicht allen Eltern zugute, da dann auch das gesamte Kindergeld auf den Steuervorteil angerechnet würde.


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?