Superhelden tragen kleinen Fan zu Grabe

Der fünfjährige Brayden Denton ist für seine Eltern auf jeden Fall ein kleiner Superheld. Ganz tapfer und mutig hat der Junge aus Indiana gegen seinen Hirntumor angekämpft. Aber im echten Leben ist der Kampf für Helden oft nicht ganz so leicht wie im Film. Der Krebs hat gesiegt, aber Braydens Mutter hat den Glauben an echte Superhelden noch nicht verloren. Sie bat die Sargträger sich zu Ehren ihres Sohnes als dessen Lieblingshelden zu verkleiden.

Selbst an einem traurigen Tag ist es schön, wenn man zum Lächeln gebracht wird. So muss es den Freunden und Angehörigen von Brayden Denton gegangen sein, als sie sich auf der Beerdigung von dem tapferen Fünfjährigen verabschiedeten. Der Junge aus Indiana in den USA wurde nämlich von niemand anderem zu Grabe getragen als Spiderman, Batman und anderen Superhelden. “Ich wollte nur, dass er weiß, dass ich ihm zugehört habe“, begründet Braydens Mutter Staci Denton ihre ungewöhnliche Entscheidung, „und ich habe versucht, ihm den besten Abschied zu geben, den ich konnte“. Superhelden waren das Ein und Alles von Brayden, seit er drei Jahre alt war. Vor allem Spiderman hatte es dem kleinen Jungen angetan. Nachdem er jedoch alle Spielzeuge und Merchandise-Artikel von Spidey zusammen hatte, fing er an, sich auch für Iron Man, Batman und Co. zu interessieren. Staci Denton erinnert sich daran, wie sie mit ihrem Sohn die verschiedenen Filme im Kino angesehen hat und als die Diagnose Hirntumor gestellt wurde, hatte Brayden nur einen Wunsch: Dass er den Kinostart von „The Amazing Spiderman 2“ noch erleben würde. „Ich bin froh, dass er das noch geschafft hat“, berichtet seine Mutter.

Superhelden-Beerdigung

Ungewöhnliche Beerdigung: Als Superhelden verkleidet tragen die Angehörigen und Freunde den kleinen Brayden Denton zu seiner letzten Ruhestätte.


Superhelden-Beerdigung: Foto wird zum viralen Renner

Die Krebsdiagnose war ein schlimmer Schicksalsschlag im jungen Leben von Brayden Denton. Trotzdem haben er und seine Mutter Staci Denton den Kampf nie aufgegeben. Mit ihrer Aufklärungsarbeit über Braydens Krebsart, das diffus intrinsische Ponsgliom (DIPG), ist sie dabei selbst schon fast eine Art Held. Da vor allem auch der kleine Brayden nie den Glauben an die Macht von Superhelden verloren hatte, bat sie die Sargträger, in die ungewöhnlichen Kostüme zu schlüpfen. Die anderen Besucher der Beerdigung trugen T-Shirts von ihren Lieblingshelden. „Ich hatte eine lange Liste von Leuten, die ich fragen wollte, weil ich dachte, dass manche Nein sagen würden“, erzählt die Mutter von ihrer ausgefallenen Anfrage, „ich musste jedoch nur die ersten sechs Leute auf der Liste fragen. Niemand hat auch nur eine Sekunde gezögert!“ Die Freunde und Angehörigen des Fünfjährigen wissen, wie viel Superhelden ihm bedeuteten und traten deshalb als Spiderman, Batman, Iron Man, Thor, Hulk und Superman die letzte gemeinsame Reise mit Brayden an. Ein ungewöhnliches Bild, das über Facebook und andere soziale Medien bereits um die halbe Welt geht. „Ich war natürlich traurig“, berichtet Staci Denton von der Beerdigung, „aber dann war alles, woran ich denken konnte, dass er auf uns herunter sieht und denkt `Das ist so cool!`“. Damit hat sie dem kleinen Brayden auf jeden Fall einen gebührenden Abschied bereitet.

Die rührende Idee einer Mutter, ihrem Sohn mit seinen Superhelden als Sargträger die letzte Ehre zu erweisen, hat scheinbar nicht nur die Beiwohner des traurigen Anlass zu der einen oder anderen Träne gerührt. Das Foto von der ungewöhnlichen Beerdigung wurde längst zum viralen Renner und hat dem kleinen Jungen im Himmel mit Sicherheit ein Lächeln entlockt.

Bildquelle: Cory Denton/Facebook


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