Totes Baby: Eltern vor Gericht

Der Fall des toten Babys, das Anfang des Jahres in Jüterbog entdeckt worden war, wird nun in Potsdam vor Gericht verhandelt. Die Eltern beschuldigen sich gegenseitig der Tat.

Die schreckliche Tat ereignete sich am 2. Juni 2009 bei Teltow-Fläming. Das neugeborene Mädchen wurde kurz nach seiner Geburt getötet und im Garten des Paares vergraben. Wie es zu dazu kam, soll nun geklärt werden. Die Mutter hatte der Polizei nach anderthalb Jahren Hinweise gegeben und erklärt, dass ihr Partner die Tat begangen habe.

Totes Baby im Garten vergraben

Die Mutter, Kirsten H., beschuldigt ihren Ex-Freund, Marcel T., dem Baby den Schädel eingeschlagen und es danach im Garten vergraben zu haben. Sie habe das Kind behalten wollen, aber ihr ehemaliger Partner sei dagegen gewesen. Der Beschuldigte bestreitet die Tat jedoch und gibt die Mutter als Täterin an. Das Baby kam nach Angaben der Mutter im Keller des Hauses zur Welt, die Schwangerschaft hatte sie geheim gehalten.

Totes Baby im Garten vergraben.

In Jüterbog wurde ein totes Baby in einem Garten vergraben, nun beginnt der Prozess gegen die Eltern.


Totes Baby bereits das vierte Kind

Die Angeklagte hat bereits drei Kinder. Mit der Erziehung der älteren Kinder soll das Paar bereits überfordert gewesen sein. Immer wieder sei es zu Streitigkeiten gekommen. Die Eltern hätten zudem häufig Alkohol getrunken. Dem Jugendamt war schon seit längerem bekannt, dass das Paar Probleme mit der Erziehung der Kinder hatte. Deshalb hatte die Familie auch schon seit 2004 Kontakt mit dem Jugendamt. Die erneute Schwangerschaft sei dort jedoch nicht bekannt gewesen. Die drei Kinder befinden sich nun in der Obhut des Jugendamtes, Kirsten H. und ihr ehemaliger Lebensgefährte sitzen in Untersuchungshaft bis ein Urteil gefällt wird.


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Was denkst du?

  • AnikaM am 03.11.2011 um 15:33 Uhr

    Natürlich kann man nicht immer das Jugenamt dafür verantwortlich machen. Wie soll das denn ein Auge auf jedes Kind werfen können? Wenn man ein Kind zu Welt bringt muss man auch die Verantwortung dafür tragen. Es gibt doch auch Abtreibungen, wenn man kein Kind will muss man sich dafür entscheiden. Und wenn man ein ethisches Problem damit hat gibt es doch immer noch Babyklappen und man kann sein Kind zur adoptiopn frei geben und in ein Heim bringen. Das sind definitiv bessere Optionen. So kämen die Eltern nicht ins Gefängnis, das Kind hat eine Chance und Familien die keine Kinder haben können haben die Chance eines zu adoptieren.

    Antworten
  • saltnvinegar am 02.11.2011 um 18:18 Uhr

    Die Fälle mit toten Babys sind schrecklich. Wie kann man das einem so kleinen Wesen antun. Ich versthe die Welt nicht.

    Antworten
  • lalunala am 02.11.2011 um 16:29 Uhr

    Naja, das Jugendamt kann ja auch nicht überall seine Aúgen haben. Und wenn man schwanger ist, muss man das ja auch nicht dem Jugendamt melden. Das ist natürlich echt tragisch. Manche Frauen bzw. Paare wünschen sich so sehr ein Kind und andere wollen es loswerden. Da fällt mir doch spontan die Babyklappe ein. Die gibt es doch genau dafür ...

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  • lilith1983 am 02.11.2011 um 15:38 Uhr

    Meinst du, die können durch Wände sehen? Ich würde eher mal sagen, da hat das Umfeld und die Familie versagt!!!

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  • rosabienchen am 02.11.2011 um 13:41 Uhr

    Wie furchtbar! Und wieder einmal hat das Jugendamt nichts mitbekommen, schon seltsam...

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