Vater: Regressanspruch

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil erlassen, welches besagt, dass eine Mutter den Namen vom Vater ihres Kindes verraten muss, um eindeutig feststellen zu können, ob eine Verwandtschaft besteht.

Das am 9. November gefällte Urteil des Bundesgerichtshofes besagt, dass von nun an ein Vater, der für ein Kuckuckskind zahlt, ausdrücklich Anspruch auf Regress hat. Damit soll verhindert werden, dass Männer Unterhalt für Kinder zahlen müssen, die nicht ihre eigenen sind.

Vater hat Anspruch auf Gewissheit

Das Gericht begründete die Entscheidung für das neue Gesetz damit, dass in einem solchen Fall das Recht auf Intimsphäre der Frau nicht höher zu bewerten sei, als das Recht des Mannes, zu wissen, ob er wirklich der Vater sei und seinen elterlichen Pflichten nachzugehen habe. Das Urteil soll den Männern helfen, denen ein Kind untergeschoben wurde und die fälschlicherweise Unterhalt zahlen mussten.

Ein Mann hat das Recht zu erfahren, ob er der leibliche Vater ist

Der Vater eines Kindes soll rechtlich besser geschützt werden


Bessere Rechtslage für den Vater

Der Bundesgerichtshof hat sich für die neue Regelung entschieden, um Männern nach der Schwangerschaft eine bessere Rechtslage zu bieten. Es sei nicht rechtens, dass eine Frau einem Mann nur vortäusche, er sei der Vater ihres Kindes. Es wird angenommen, dass in Deutschland jedes Jahr zwischen 35.000 und 70.000 Kuckuckskinder zur Welt kommen, also Kinder, in deren Geburtsturkunde nicht der leibliche Vater genannt ist.


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Was denkst du?

  • Rinirini am 14.11.2011 um 18:14 Uhr

    das mit dem Regressanspruch für den Vater finde ich auch ganz wichtig.

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  • Kullafinchen am 14.11.2011 um 12:05 Uhr

    Seltsam, dass das bisher noch nicht so war! Natürlich muss der Vater wissen dürfen, ob es überhaupt sein Kind ist!

    Antworten