Mutterschaft
Jessica Tomalaam 23.01.2017

Ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass wir Frauen ein Kind meist auf der linken Körperseite halten, wenn wir es auf dem Arm haben? Das erklärt zumindest auch, warum der linke Arm bei Müttern augenscheinlich viel muskulöser ist als der rechte. Eine Studie hat herausgefunden, dass es für die Wahl der Körperseite eine ganz einfache Erklärung gibt.

Ein Kind auf dem rechten Arm zu haben und die rechte Hüfte einzuknicken, um es abzustützen, fühlt sich irgendwie falsch an, oder? Probiert es mal aus, wenn Ihr demnächst mal Euer Patenkind, Eure Schwester oder Euren kleinen Cousin auf dem Arm habt. Als sollte es nicht sein. Eine Studie hat herausgefunden, dass es dafür natürlich einen evolutionären Grund gibt. Zwischen 70 und 85 Prozent der Frauen tragen ihr Kind nämlich auf der linken Seite ihres Körpers, um ihr Kind zu schützen.

Eine Studie, die in dem Magazin „Nature Ecology and Evolution“ erschienen ist, geht nämlich davon aus, dass uns die rechte Hälfte unseres Gehirns erlaubt, Informationen und vor allem Emotionen zu verarbeiten, während wir unsere Kinder auf der linken Körperseite tragen. Das bedeutet: Wir können auf diese Weise eher herausfiltern, was die Kinder auf unserem Arm tun, welchen Gesichtsausdruck sie haben und damit auch, was ihnen vielleicht fehlt oder welche Bedürfnisse sie haben. Das Phänomen konnten die Wissenschaftler übrigens nicht nur bei uns Menschen, sondern zum Beispiel auch bei Orcas feststellen.

Liebe Mamas und Babysitter, wenn Ihr Euch künftig also wundert, warum Ihr einfach nicht verstehen könnt, was den Kleinen fehlt und warum sie ständig schreien, dann achtet mal darauf, ob Ihr sie auch auf dem richtigen Arm platziert habt. Über Eure Erfahrungswerte würden wir uns freuen!

Bildquelle: iStock/DragonImages


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