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Burger: Der Food-Trend selbstgemacht

Burger: Der Food-Trend selbstgemacht

Ob als schneller Imbiss bei einschlägigen Fast Food Restaurants, als Highlight beim BBQ oder als eine liebevoll und mit besten Zutaten hergestellte Hauptmahlzeit, Burger kommen bei Groß und Klein immer gut an. Die Leckerei zwischen zwei Brötchenhälften muss jedoch nicht immer gekauft sein, denn der neue Burger-Trend heißt Selbermachen – und zwar mit den besten Zutaten. Wir verraten Dir, wie!

Lange Zeit brachte man Burger ausschließlich mit Fast Food, ungesunden Transfetten, globalen Ketten, Übergewicht und einer schnelllebigen Konsumgesellschaft in Verbindung, die gesunde und frische Zutaten bereitwillig gegen die Instantsättigung tauscht. Doch seit einigen Jahren bröckelt die Fast Food Fassade der einst goldenen Fresstempel, immer mehr Menschen verlangen nach gesunden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln – ein Verlangen, an das sich die Fast Food Industrie in vielen Fällen erst noch anpassen muss. Wird damit der Burger zum Sinnbild des Fast Food Fiaskos? Ist er vielleicht sogar in seiner Existenz bedroht? Nein. Seit einigen Jahren entwickelt sich in Deutschland langsam aber sicher eine regelrechte Burger Kultur, die allerdings noch in den Kinderschuhen steckt.

Burger und Wedges auf einem Brett
Einfach unwiederstehlich: Ein hausgemachter Burger aus besten Zutaten

In größeren Städten wie Hamburg, Berlin oder Köln findest Du immer öfter kleine Imbissbuden, die sich ganz und gar, mit Leib und Seele dem amerikanischen Klassiker verschieben haben, abseits von Massenproduktion. Ihre Burger basieren in der Regel auf hochwertigem Rindfleisch aus der Region, das oft auch erst kurz vor dem Braten zu Hackfleisch verarbeitet wird. Da darf der Burger auch gern mal medium genossen werden. Mit hausgemachten Burger Brötchen, einer Parade köstlicher Soßen sowie anderen frischen Zutaten locken die Karten dieser kleinen, aber feinen Gourmettempel mit Klassikern und innovativen Kreationen gleichermaßen. In Köln gibt es beispielsweise "Die fette Kuh", "Beef Brothers" und "Freddy Schilling", in Berlin überzeugen das "Burgeramt, "Shiso Burger" und "White Trash Fast Food und Hamburg verzaubert Fans mit "The Burger Lab" oder "Better Burger". Das sind natürlich nur einige wenige Highlights auf deutschem Boden! „Ist das noch Fast Food?“, mag man sich da fragen.

Homemade Burger – so gelingt Dir der Leckerbissen

So gut die Burger der neuen Szene auch sein mögen, es geht doch nichts über selbstgemachte Leckerbissen! Ob bei der Gartenparty der Grill angeworfen wird oder Du für einen gemütlichen DVD-Abend für eine köstliche Begleitung sorgen möchtest, Burger eignen sich für die verschiedensten Anlässe. Wie aufwendig Du Deine Burger gestalten möchtest, hängt ganz von Dir ab: Natürlich kannst Du selbst die Burger Brötchen in Deinem Ofen frisch hochgehen lassen, doch wenn Dir die Zeit fehlt, kannst Du guten Gewissens auf die Variante aus dem Supermarkt zurückgreifen. Worauf Du allerdings nicht verzichten solltest, ist das eigene Herstellen der Burger Patties, also der flachen Frikadellen, die später die Seele Deines Burgers ausmachen. Für sechs Burger braucht es nicht viel: 500 Gramm frisches Hackfleisch Deiner Wahl, zwei Eier, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Gewürze. Was Dir am besten schmeckt, musst Du für Dich selbst entdecken: Ob Majoran, Rosmarin, Thymian, Paprikapulver, Chili, Knoblauch, Kurkuma, Zimt oder Oregano, experimentiere mit verschiedenen Gewürzen und finde heraus, was den Gourmet in Dir weckt. Jetzt formst Du die Patties vor und brätst sie in einer glühend heißen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten scharf an. Sobald das Fleisch gewendet ist, kannst Du cremigen Schmelzkäse wie Cheddar auf Deinem Burger in spe verteilen, damit aus ihm ein köstlicher Cheeseburger wird. Nun ab auf die wartenden Brötchen damit, noch etwas Salat, ein paar Scheiben Tomaten und Gurke dazu und Dein Burger ist (fast) fertig. Denn was wären Burger ohne Soßen? Mit Senf, Mayonnaise und Ketchup schaffst Du eine gute Basis, doch auch BBQ- und Cocktailsoße machen auf einem Burger eine gute Figur. Am besten stellst Du die Flaschen einfach mit auf den Tisch, sodass jeder selbst bestimmen kann, welche Sorten und wie viel davon auf dem individuellen Burger landen soll.

Burger Rezepte zum Nachbraten und Genießen

Die Welt ist voller Burger Rezepte! Da wäre es viel zu schade, nicht jedem von ihnen die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Da wäre natürlich der traditionelle Hamburger mit Tomate, Gurke, Salat, Ketchup und Senf. Wenn Du es etwas cremiger magst, machst Du aus dem Burger einen Cheeseburger, indem Du ihn mit einer Scheibe zartschmelzendem Cheddar belegst. Ohne Gemüse, aber mit noch mehr Cheddar, frischen Zwiebeln und gehackten Jalapenos verwandelst Du Deinen Cheeseburger in einen feurigen Chili Cheese Burger. Mit rauchiger Soße, krossem Speck und gebratenen Zwiebelringen wird Dein Burger ein echtes BBQ Highlight und mit frischer Ananas und Cocktailsoße trittst Du gemeinsam mit Deinem Leckerbissen eine Reise nach Hawaii an. Wer sagt denn da noch, dass Burger langweilig sind? Zumal das längst nicht alle Burger Rezepte waren, es gibt noch so viel mehr zu entdecken! Geflügel macht sich beispielsweise ebenfalls bestens auf einem Burger. Ob kross paniert und frittiert oder als gut gewürztes Hähnchenbrustfilet, einem Chicken Burger kann man viel abgewinnen. Die Vielfalt der Burger geht allerdings noch weit darüber hinaus! So findest Du beispielsweise solche Exemplare, bei denen das Hackfleisch nicht zu sogenannten Patties geformt wurde, sondern als würzige Hackfleischsoße oder gar als Chili con Carne zwischen die Brötchen kommt. Nicht zu vergessen jene BBQ Burger, die es lieber „smoked“ – also geräuchert – mögen und mit zartem Pulled Pork im Herzen locken.

Burger: Der Food-Trend selbstgemacht

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Die Lust nach einem Burger hat Dich jetzt auch fest im Griff? Du möchtest Deine Zähne in diesem wunderbar weichen, fluffigen Brot versenken und Dich an leckerem Fleisch, Salat und anderen Zutaten ergötzen? Doch nach fertigen Exemplaren steht Dir nicht der Sinn? Ob klassische Burger, Cheeseburger oder vegetarische Alternativen, ob mit italienischem Flair oder einem Hauch von BBQ, hier findest Du, was Dein kulinarisches Herz begehrt.

Bildquelle: iStock/jaroszpilewski

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