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American Way

Smile and say Cheesecake

Smile and say Cheesecake

Wer des Englischen grundlegend mächtig ist, wird schnell merken, dass es sich beim Cheesecake um einen Käsekuchen handelt. Doch es geht hier nicht um irgendeinen Käsekuchen, sondern um den US-amerikanischen Verwandten des deutschen Lieblings. Cremig, mild und mächtig kommt der Cheesecake daher und weiß mit immer neuen Gewändern für verführerische Abwechslung zu sorgen.

Alles Käse? Der Name Cheesecake lässt schon vermuten, dass sich dieses köstliche Milchprodukt in die Nähe von Kuchen gewagt hat. Doch bevor Du erschrocken nach einem anderen Gebäck suchst: Cheesecake enthält keine würzigen Sorten wie Cheddar, Parmesan oder Gouda. Tatsächlich findest Du im Cheesecake überhaupt keinen Schnittkäse, sondern wunderbar cremigen und milden Frischkäse, der sich auch gern mal ein süßes Gewand überwirft. Darin unterscheidet sich der Cheesecake auch vom deutschen Käsekuchen, der meist mit leicht säuerlichem Quark zubereitet wird.

Kleine Cheesecake mit Heidelbeeren auf einer Schieferplatte
Cheesecake im Mini-Format: Diese kleinen Törtchen muss man nicht teilen

Einer der bekanntesten Cheesecake Sorten ist wahrscheinlich der New York Cheesecake, der mit saurer Sahne zubereitet wird und eine sehr dichte, feine und cremige Konsistenz hat. Der New York Cheesecake gehört in den USA zu den bekanntesten Käsekuchen, doch natürlich haben sich von diesem Schätzchen im Laufe der Zeit unterschiedliche Variationen entwickelt – je nach Region. Es gibt beispielsweise noch den Philadelphia Cheesecake. Wer jetzt an die Frischkäse-Marke denkt, liegt falsch, auch wenn diese Assoziation sehr naheliegt. Es geht natürlich um die Stadt Philadelphia, dort bekommst Du einen Cheesecake, der dem New York Cheesecake nicht unähnlich ist, allerdings eine leichtere Textur hat und dennoch mit einem intensiveren Geschmack überzeugen kann. In Chicago hingehen gibt es einen Cheesecake, der außen knusprig und innen wunderbar weich und cremig ist. Diese Zubereitungsart ist eher ungewöhnlich für einen American Cheesecake, aber wer mal in Chicago ist, sollte ihn unbedingt einmal probieren. Der Farmer Cheese Cheesecake ist der deutschen Variante wahrscheinlich am ähnlichsten, denn auch er wird mit Quark hergestellt.

Wir wollen Cheesecake!

Diesem Aufruf kannst Du ganz einfach nachkommen und das Verlangen Deiner Liebsten mit einem homemade Cheesecake befriedigen. Dafür benötigst Du noch nicht einmal viele Zutaten oder besondere Küchengeräte; Frischkäse, Eier, Zucker und etwas Vanille sind für die Füllung schon genug. Der Boden wird im Gegensatz zum deutschen Käsekuchen nicht aus einem Mürbeteig gemacht, sondern aus zerbröselten Graham Crackern, die Du ganz einfach durch Vollkornkekse ersetzen kannst. Damit sie auch gut zusammenhalten, vermengst Du sie mit etwas geschmolzener Butter und einer Prise Salz. Drücke die Kekskrümel nun gut in einer mit Backpapier ausgelegten Springform fest und backe den Boden für zehn Minuten im Ofen vor. Die Zutaten für die Füllung rührst Du langsam in einer Schüssel zusammen. Achte dabei darauf, dass so wenig Luft wie nur möglich in den Teig gerät, so vermeidest Du unschöne Risse in der Cheesecake Oberfläche. Sobald die Füllung in der Backform ist, kann das gute Stück auch schon in den Ofen. Am besten stellst Du ihn auf 140 bis 160 Grad ein, denn bei einer etwas niedrigeren Temperatur verhinderst Du, dass sich die verbleibende Luft im Cheesecake zu sehr ausdehnt. Keine Sorge, gar wird er dennoch. Nach etwa einer Stunde schaltest Du den Backofen einfach aus, lässt den Cheesecake jedoch mit geschlossener Tür im Ofen sitzen. Ist eine weitere Stunde verstrichen, holst Du Dein Schmuckstück aus dem Ofen, bespannst die Form mit Frischhaltefolie und schickst den Cheesecake zur Perfektion in den Kühlschrank. Vier Stunden sollte er dort mindestens verbringen, wenn Du ihm eine ganze Nacht gibst, wird er noch besser. Danach steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Am besten schmeckt er übrigens gut gekühlt.

Cheesecake Rezepte von fruchtig-frisch bis zuckersüß

Smile and say Cheesecake

Smile and say Cheesecake
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Ein klassischer Cheesecake ist schon ein echtes Highlight, doch die feine Füllung lässt sich so wunderbar mit anderen Leckereien kombinieren, dass Du das auf jeden Fall einmal ausprobieren solltest. Welches Obst besonders gut zum Cheesecake passt, verraten Dir die Cheesecake Rezepte im Rezeptekasten. Da gibt es beispielsweise den Strawberry Cheesecake, hier wird der Kuchen mit kussmundroten Erdbeeren garniert, die das cremige Erlebnis mit einem erfrischend-süßen Touch zu etwas ganz Besonderem machen. Ähnlich ist es mit anderen Beeren: Ob dunkelblaue Heidelbeeren oder knallpinke Himbeeren, die prallen Früchtchen verstehen sich dank ihrer Frische und ihrer Säure besonders gut mit dem Cheesecake und machen ganz nebenbei auch noch optisch richtig was her. Doch nicht nur Früchte sind wie gemacht, um mit Cheesecake gepaart zu werden. Die Amerikaner kennen und lieben Cheesecake Rezepte, bei denen sahniges Karamell oder schokoladig-schlotzige Brownies mit der cremigen Füllung vereint werden. Überzeuge Dich selbst!

Mit Cheesecake liegst Du immer goldrichtig, das beweisen auch die vielen Cheesecake Rezepte im Rezeptekasten. Sie sind vielleicht wahres Hüftgold, doch dann und wann ein kleines Stückchen hat noch niemandem geschadet. Also ran an den Ofen, ein cremiger Cheesecake wartet auf Dich und Deine Liebsten!

Bildquelle: iStock/giovanni1232

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