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Festlich

Entenbrust: Ein internationaler Klassiker

Entenbrust: Ein internationaler Klassiker

Kaum ein Lebensmittel bringt so viel Festtagsflair mit wie die Entenbrust. Die krosse Haut sorgt dafür, dass das Fleisch zart und saftig wird und der charakteristische Geschmack von Entenbrust bringt Gourmets auf der ganzen Welt ins Schwärmen. Von Frankreich bis China ist Entenbrust ein absoluter Lieblingshappen. Mit den richtigen Tipps und Tricks kannst Du das Festessen auch in Deiner Küche zubereiten und Deine Gäste beim nächsten Festtagsmenü überraschen.

Die Entenbrust hat einen so wunderbar aromatischen Geschmack, dass viele bei dem saftigen Bissen darauf tippen würden, dass die Ente zum Wild gehört. Das tut sie allerdings nur in Ausnahmefällen. Doch bringen wir etwas Licht ins Dunkel: Streng genommen gehört die Ente ins kulinarische Reich des Geflügels. Unter diesem Sammelbegriff versteht man Vögel, die als Nutztiere gezüchtet werden. Die Ente aus dem Supermarkt oder vom Metzger wird also höchstwahrscheinlich in diese Kategorie fallen. Allerdings kann die Ente auch als Wild gelten – nämlich dann, wenn sie aus freier Wildbahn stammt und vom Jäger geschossen wurde. Das gleiche Tier kann also mal Wild oder mal Geflügel sein – auf die Herkunft kommt es an!

Roast duck and sauces in black dish with chopsticks over Black Sushi mat
Entenbrust lässt sich auch als asiatische Leckerei interpretieren

Die perfekte Entenbrust ist außen schön knusprig, innen wunderbar zart, saftig und leicht rosa im Kern. Mit ein paar Tricks wird es für Dich ein Leichtes sein, Entenbrust auf den Punkt zu garen, um dann für Deine Gäste die verlockendsten Kreationen mit dem feinen Fleisch zu zaubern. Doch beginnen wir ganz am Anfang: dem Gang zum Fleischer Deines Vertrauens. Eine durchschnittliche Entenbrust wiegt zwischen 300 und 400 Gramm, zwei Stück davon und Du bekommst drei Personen satt. Da Enten mit Vorliebe bei Wind und Wetter durchs Wasser paddeln, wird ihre Brust meist von einer dicken Fettschicht vor dem kalten Wasser geschützt. Genau diese Schicht ist es, die ihr Fleisch so unvergleichlich zart werden lässt. Jedoch teilt nicht jeder die Begeisterung für fettiges Fleisch. Wer es lieber etwas magerer hat, bestellt beim Fleischer Barbarie Entenbrust, denn der französische Artgenosse ist etwas schlanker unterwegs.

Entenbrust von der Pike auf selbst braten

Der Einkauf beim Metzger war erfolgreich? Zu Hause angekommen wäschst Du die Entenbrust mit kaltem, klarem Wasser ab und tupfst sie anschließend vorsichtig mit etwas Küchenpapier trocken. Jetzt schnappst Du Dir zuallererst eine Pinzette und entfernst eventuell übrig gebliebene Kiele aus der Haut. Dann schaust Du Dir die Unterseite der Entenbrust genau an: Silberhaut, Fett und Sehnen lassen Dein Fleisch zäh wie Gummi werden, daher zückst Du nun Dein Messer und schneidest sie vorsichtig ab. Erledigt? Gut, denn jetzt schneidest Du mit chirurgischer Präzision die Haut rautenförmig ein, ohne dabei das darunterliegende Fleisch zu verletzen. So kann das Fett beim Braten austreten und dafür sorgen, dass die Entenbrust wunderbar knusprig wird. Dann kann es auch schon heiß hergehen: Eine Pfanne erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten hineinlegen. Extra Öl braucht es nicht, die Entenbrust bringt schließlich genug Fett mit. Achte nur darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß ist, sonst verbrennt womöglich noch die schöne Haut und hinterlässt unerwünschte Röstaromen. Nach fünf Minuten kannst Du das Fleisch einmal mit einer Zange wenden und die Unterseite für weitere zwei Minuten braten. So kurz? Ja, denn die Entenbrust soll nicht in der Pfanne komplett gar werden, das erledigt der Ofen: Nach dem Braten legst Du die Entenbrust mit der Hautseite nach oben (sie soll schließlich schön knusprig werden) auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech und schiebst sie bei 180° (Ober- / Unterhitze) in den Backofen. Dort verweilt das gute Stück dann für weitere zehn Minuten. Sobald der Countdown nur noch zwei bis drei Minuten anzeigt, schaltest Du auf die obere Grill-Funktion um, dann wird die Oberseite der Entenbrust besonders kross. Nachdem sich die Eieruhr wieder beruhigt hat, schaltest Du den Backofen komplett aus und gibst der Entenbrust noch fünf Minuten Zeit, um sich etwas auszuruhen.

Entenbrust immer wieder anders genießen

Langeweile mit Entenbrust? Gibt es nicht. Du wirst keinerlei Schwierigkeiten haben, Deine Entenbrust mit anderen Köstlichkeiten zu kombinieren, denn es gibt eine ganze Reihe von Beilagen, die sich hervorragend mit dem knusprigen Vogel verstehen. Einer der Klassiker ist Entenbrust mit Rotweinsoße, die natürlich nur für die erwachsenen Gourmets infrage kommt. Doch auch in einer erfrischenden Granatapfel-Thymiansoße ist eine Entenbrust gut gebettet – dazu servierst Du knackige grüne Bohnen und ein Kartoffelgratin oder Klöße und schon ist der Traum vom perfekten Dinner komplett. Da die Entenbrust auch in der asiatischen Küche einen festen Platz eingenommen hat, kannst Du sie auch mit einer cremigen Erdnusssoße und knackigem Wokgemüse servieren. Wie zu vielen Wildgerichten passen fruchtige Komponenten auch hervorragend zu aromatischer Entenbrust, mit einem Preiselbeerkompott, einem Quittenchutney, eingelegten Orangenfilets oder würzigem Pflaumenmus hat Entenbrust daher Freunde fürs Leben gefunden. Für noch mehr traumhafte Entenbrust Rezepte haben wir für Dich eine kleine Sammlung zusammengestellt

Entenbrust: Ein internationaler Klassiker

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Jetzt, da Du weißt, wie Du Entenbrust zubereitest und Deine Gäste mit zartrosa Fleisch begeistern kannst, gibt es keinen Grund mehr, die Delikatesse nicht zu servieren. Also ran an die Bratpfanne, jetzt wird gebrutzelt! Mit den passenden Beilagen kannst Du die Leckerei immer wieder neu erfinden und so mal der gehobenen französischen Küche einen Besuch abstatten, mal ins ferne Asien entschwinden.

Bildquelle: iStock/studionobra

 

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