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Welche Fritteuse passt zu Dir?

Welche Fritteuse passt zu Dir?

Goldbraune Pommes, knusprige Schnitzel, bunte Donuts und weiche Berliner: Eine Fritteuse sorgt bei vielen Lebensmitteln erst für den richtigen Biss. Doch Fritteuse ist nicht gleich Fritteuse! Die Vielfalt des Ausbackprofis ist schier unendlich, da fällt die Wahl schnell schwer. Wir haben die wichtigsten Unterschiede für Dich ausgemacht, sodass Du ganz schnell die perfekte Fritteuse für Dich findest.

Welche Fritteuse passt zu Dir?

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Pommes aus dem Backofen? Kann man machen. Auf diese Weise spart man sich nicht nur ein zusätzliches Küchengerät, sondern auch jede Menge Kalorien. Stimmt. Doch wer einmal Pommes, Schnitzel oder Fischstäbchen aus dem Ofen probiert, wird schnell feststellen, dass es sich doch nur um eine Kompromisslösung handelt. Die Hitze sorgt vielleicht dafür, dass die sonst so knusprigen Lieblingssnacks heiß werden, doch auf die bissfeste Hülle wartet man im Ofen vergeblich. Es nützt also alles nichts, wer in Sachen Pommes und Co. keine halben Sachen machen möchte, benötigt eine Fritteuse.

Der Klassiker

Let's do your french fry by using deep fryer machine comfortable and fast

Die traditionelle Fritteuse ist sozusagen die Mutter aller modernen Weiterentwicklungen: Das Fett wird in die Frittierwanne des Gerätes gegeben und mittels eines Heizstabes erhitzt, der sich in oder unter der Bodenplatte der Wanne befindet. Das Gargut – also Pommes, Schnitzel, Frühlingsrollen oder auch Berliner, Churros und Donuts – wird in ein feinmaschiges Körbchen gelegt, das dann in das heiße Fett herabgesenkt wird. Der Vorteil der klassischen Fritteuse ist die relativ einfache Reinigung, da sich der Heizstab nicht in der Wanne befindet. Der Nachteil ist allerdings, dass das Fett von unten erhitzt wird, also ein Temperaturabfall nach oben entsteht. Fallen beim Frittieren nun kleine Stückchen des Gargutes auf den Boden, verbrennen sie dort. Dabei entsteht Acrylamid, das im Verdacht steht, gesundheitsschädlich zu sein. Darüber hinaus verunreinigen diese Zubereitungsreste das Öl, es muss schneller ausgewechselt werden. Günstige Fritteusen sind bereits ab etwa 25 Euro zu haben, der Durchschnitt solider Produkte mit guter Ausstattung bewegt sich in der Regel zwischen 60 und 90 Euro.

Die Kaltzonen-Fritteuse

Dieses Exemplar ist eine etwas modernere Fritteuse, die – der Name verrät es schon – über sogenannte „kalte Zonen“ verfügt. Ihr Heizstab befindet sich im Gegensatz zur herkömmlichen Fritteuse in der Frittierwanne und ist meist freischwebend im unteren Drittel angebracht. Dahinter steckt die Idee, dass sich das Öl oberhalb des Heizelementes die richtige Frittiertemperatur erreicht, es am Boden der Wanne hingegen verhältnismäßig kühl bleibt. Der Vorteile sind, dass sich das Fett schneller aufheizt, somit insgesamt weniger Energie benötigt wird und dass herabsinkende Lebensmittel nicht verbrennen. Dadurch muss das Öl nicht so häufig erneuert werden und die Acrylamidentwicklung hält sich (bei Frittiertemperaturen unter 170 Grad) in Grenzen. Allerdings ist die Reinigung der Kaltzonen-Fritteuse etwas aufwendiger und Untersuchungen der Stiftung Warentest haben gezeigt, dass bei vielen Modellen die „kalte Zone“ gar nicht signifikant kühler ist. Egal, ob man sich für die klassische Variante oder die Kaltzonen-Fritteuse entscheidet, den Umgang mit heißem Fett darf man bei beiden Modellen nicht scheuen. Das Preissegment der Kaltzonen-Fritteuse liegt mit der herkömmlichen Variante etwa gleichauf.

Die Heißluft-Fritteuse

Sie ist der Kompromiss zwischen Backofen und dem klassischen Frittieren. Fritteusen, die auf Heißluft setzen, kommen fast vollständig ohne kalorienreiches Fett aus. Stattdessen zirkuliert ein heißer Luftstrom mit einer hohen Geschwindigkeit durch die Heißluft-Fritteuse, die die Pommes außen knusprig und innen schön weich werden lässt. Die Vorteile dieses Prinzips sind schnell klar: Wer auf fettreiche Nahrung, aber nicht auf Pommes verzichten will, benötigt mit einer Heißluftfritteuse in der Regel nur etwa einen Teelöffel voll Frittierfett. Damit spart man nicht nur Kalorien, sondern auch Geld, Arbeit und Zeit, denn auch die Reinigung gestaltet sich deutlich unkomplizierter. Und wo heißes Fett fehlt, ist auch der Sicherheitsaspekt ein klares Plus, denn es stellt immer ein Gefahrenrisiko dar. Wer keinen Balkon oder Garten hat, kennt das Problem: Heißes Öl, gepaart mit dem Gargut, ergibt einen hartnäckigen Duftcocktail nach Pommesbude, der sich durchaus für ein bis zwei Tage in der gesamten Wohnung festsetzen kann. Bei Heißluft-Fritteusen fällt die Geruchsentwicklung hingegen sehr zurückhaltend aus. Der Nachteil: Heißluft-Fritteusen wollen ihre Technologie bezahlt wissen, somit liegen diese Exemplare im Vergleich zu ihren Fett-basierten Kollegen in einer deutlich höheren Preisklasse: Ab 100 Euro sind günstige Modelle zu haben, das Gros liegt allerdings zwischen 130 und 200 Euro.

 

Der Klassiker, die Kaltzonen-Fritteuse oder die Heißluftvariante – für welches Exemplar Du Dich letztlich entscheidest, hängt von Deinen persönlichen Vorlieben ab. Klar ist eines: Wer auf knusprige Snacks steht, dafür aber nicht jedes Mal ein Schnellrestaurant aufsuchen möchte, sollte sich unbedingt eine Fritteuse zulegen.

Bildquelle: iStock/venusphoto

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