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Meike Leyerle am 18.02.2016

Was kann man aus Eiern, Frischkäse, Salz und Backpulver zaubern? Brot! Zugegeben, das klingt vielleicht etwas merkwürdig, doch die sogenannten Oopsies (auch Cloud Bread), erobern gerade die sozialen Netzwerke und die Küchen ihrer Nutzer. Und das aus gutem Grund, denn Oopsies sind echte Figurschmeichler.

Unter den Hashtags #oopsies und #cloudbread findet man bei Instragram und Co. jede Menge Bilder, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: Kleine Fladenbrote, mal bestreut mit Rosmarin, mal als Boden für Mini-Pizzen und dabei immer mit viel Liebe angerichtet. Doch was steckt hinter den Oopsies? Ein echter Foodtrend – und zwar einer, den wirklich jeder nachmachen kann, ganz ohne teures Küchenzubehör oder grundlegende Backfertigkeiten.

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Oopsies, auch Cloud Bread genannt, sind der neueste Food-Hype

Das Geheimnis von Oopsies ist ihr niedriger Kohlehydrategehalt, denn sie kommen komplett ohne Mehl aus. Damit spricht der Brotersatz alle an, die sich der Low Carb-Methode verschrieben haben – oder die wegen einer Zöliakie auf Gluten verzichten müssen. Die Hauptzutat der Brote sind Eier, damit liefern sie dem Körper wichtige Proteine. Wenig Kohlehydrate, viel Eiweiß, das kommt besonders nach einer anstrengenden Sporteinheit gut an, daher sind Oopsies der ideale After-Workout-Snack!

Oopsies selbst backen

Das Rezept für Oopsies könnte kaum leichter sein, mit nur vier bis fünf Zutaten sind die Low Carb-Brote zudem total anspruchslos – und die Zutaten hat man eigentlich immer zu Hause. Wir haben das Cloud Bread für Dich ausprobiert und können nur sagen: Lecker! Das brauchst Du für 8-9 Oopsies:

3 Esslöffel Frischkäse (wer auf die Figur achten will, nimmt die fettreduzierten Variante)
3 Eier
¼ Teelöffel Backpulver
Etwas Meersalz
nach Geschmack 1 Teelöffel Honig oder etwas Rosmarin

Und so geht’s:

Als erstes die Eier trennen, Eiweiß und Eigelb jeweils in eine Rührschüssel geben. Den Ofen schon mal auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Eigelb mit dem Frischkäse verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Das Backpulver zum Eiweiß geben und so lange rühren, bis es steif geworden ist. Am besten und schnellsten geht das natürlich mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine.

Je nachdem, ob die Oopsies süß oder herzhaft werden sollen, etwas Honig oder Meersalz unter die Eigelb-Masse rühren.

Das steife Eiweiß mit einem großen Löffel vorsichtig unter das Eigelb heben – so lange, bis sich beides zu einer leicht orangefarbenen Masse verbunden hat.

Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig mit einem Löffel portionsweise darauf verteilen, sodass kleine Fladenbrote entstehen. Die Zutaten reichen für etwa acht bis neun Oopsies. Jetzt noch Salz und/oder Rosmarin auf dem Cloud Bread verteilen (mit beidem muss man nicht geizen!) und sie dann in den Ofen schieben. Nach 15 bis 20 Minuten sind sie fertig gebacken. Nicht wundern, sie werden natürlich nicht so kross wie Brot oder Brötchen, sie sind also fertig, auch wenn sie Dir noch sehr weich erscheinen.

Sobald die Oopsies aus dem Ofen kommen, kannst Du sie auch schon verspeisen, zum Beispiel zusammen mit einer leckeren Karotten-Orangen-Ingwer-Suppe (so haben wir uns die trendigen Brote schmecken lassen!). Oder Du belegst sie mit Deinen Lieblingszutaten, überbackst sie anschließend mit Käse und isst sie dann wie eine (richtig gesunde!) Pizza. Auch als Sandwich bzw. Burgerbrötchen sind Oopsies die perfekte Wahl, einfach belegen und genießen. Natürlich kannst Du das „Brot“ auch abkühlen lassen und dann als kalten Snack genießen.

Endlich mal ein Foodtrend, der so einfach ist, dass er wirklich jedem gelingt und dabei auch richtig lecker ist. Natürlich kann das Cloud Bread frischem, krossem Brot vom Bäcker nicht das Wasser reichen, aber für alle, die auf ihre Figur achten wollen, sind die kleinen Fladen genau das Richtige. Wir sind auf jeden Fall begeistert und werden ganz bald wieder Oopsies backen, das steht fest.

Bildquelle: desired/Meike Leyerle


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