Auf dem Weg zum perfekten Salatdressing

Ein guter Salat hängt, abgesehen von frischen Zutaten, wesentlich vom Dressing ab. Denn ein Salat ohne Dressing schmeckt schnell fade, während eine künstliche und fette Sauce mit drei Salatblättern irgendwo dazwischen auch nicht meiner Vorstellung von einem guten Salat entspricht.

Esse ich auswärts einen Salat, so werde ich, was dieses Thema angeht, öfter enttäuscht als begeistert. Aus diesem Grund ist das Thema Salatdressing in gewisser Weise eine Herzensangelegenheit für mich und ich möchte gerne meine Idee von einem gelungenen Salatdressing mit euch teilen. Ist auf jeden Fall nicht schwer und man kann die benötigten Zutaten an einer (okay, maximal zwei) Händen abzählen. Oft, genau genommen fast täglich, mache ich mir nämlich daheim einen großen Salatteller – mit selbstgemachtem Dressing natürlich. Das mache ich also öfter als irgendeine andere Speise. Das Dressing besteht aus folgenden Komponenten:

Balsamico-Senf-Dressing

Fangen wir doch mit dem Öl an – ein wenig (gutes) Fett darf nicht fehlen, denn nur in Verbindung damit können bestimmte im Gemüse/Salat enthaltene Vitamine vom Körper aufgenommen werden. Wie bei allen Lebensmitteln ist zunächst eine ordentliche Qualität wichtig. In diesem Falle besonders, da die Zutaten ja im Ausgangszustand verwendet und nicht verkocht werden. Wird Olivenöl verwendet, sollte „extra vergine“ auf der Flasche stehen. Aber es gibt auch viele Alternativen zu dieser klassischen Ölsorte: jüngst habe ich zum Beispiel Sesamöl entdeckt. Aber auch Kürbiskernöl oder Leinöl eignen sich hervorragend für Salate, sie sind sehr gesund und werden am besten roh verwendet, nicht aber zum Braten. Rapsöl ist eher neutral im Geschmack. Und nun noch eine ganz andere Alternative: Gelegentlich (wenn ich noch Reste von Milchprodukten im Kühlschrank habe) ersetze ich das Öl auch durch Sahne, Sauerrahm oder Joghurt.

Essig bildet neben Öl die Basis und sorgt für Säure. Bei mir gibt es grundsätzlich eine Sorte aus der Kategorie „Aceto Balsamico“ (auch Balsamessig genannt). Mein derzeitiger Favorit ist ein sämiger Balsamessig mit Feigengeschmack (und die neueste Anschaffung in der Hinsicht ist Balsamico mit Maracuja-Geschmack, welcher sich perfekt zu Salaten mit einer fruchtigen Komponente eignet). Wenn man keinen Essig mag oder als Ergänzung kann man die Säure auch durch Zitronensaft erzeugen. Als Variationsmöglichkeit kann man den Essig auch mal ganz durch Zitronensaft ersetzen.

Senf – für mich ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil im Dressing. Er sorgt für etwas Schärfe. Was die Senfart angeht, bin ich ziemlich pingelig und mag grundsätzlich nur Dijon-Senf, aus der benannten Gegend in Frankreich. Am liebsten den feinen (nicht den groben mit ganzen Körnern) und scharfen. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, wie man sieht.

Eine süße Note macht das Dressing erst so richtig schmackhaft und ergänzt sich perfekt mit der sauren und salzigen Geschmackskomponente. Ich gebe meist Honig oder Ahornsirup hinzu (verwendet man ganz fruchtigen Essig, kann man sich dies unter Umständen sparen).

Frische Kräuter ergänzen das Dressing. Standardmäßig hacke ich etwas Petersilie oder Schnittlauch, aber auch gerne mal Estragon, Basilikum oder Thymian. Alternativ kann man mit getrockneten Kräutern verfeinern.

Mit Salz und Pfeffer, am besten frisch gemahlen, sollte das Dressing zum Schluss noch abgeschmeckt werden.

Und nun gebe ich euch das Rezept für mein aktuelles Lieblings-Standard-Salatdressing. Die Mengenangaben können als Anhaltspunkt dienen, müssen aber trotzdem von jedem selbst herausgefunden werden, basierend auf den Geschmackspräferenzen und der Dominanz der einzelnen verwendeten Zutaten. So verwende ich aktuell Essig und Öl im Verhältnis 1:1, in sehr vielen Rezepten wird aber ein sehr viel geringerer Teil Öl als Essig benutzt. Aber ich würde raten, einfach mal loszulegen und dann kann man im Nachhinein immer noch sehr gut abschmecken.

Balsamico-Senf-Dressing

Zutaten für 1 Portionen (einen grossen Salatteller):
1 EL Öl
1 EL Aceto Balsamico mit Feigengeschmack
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
frische Kräuter (z.B. gehackte Petersilie)

Zubereitung (jetzt, kommt`s, wer hätte das gedacht):
Alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Weitere leckere Ideen gibt es auf meinem Blog! Viel Spaß beim Genießen.

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