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Das perfekte Messerset für Deine Küche

Küchenhelfer gibt es viele und in jeder nur erdenklichen Form, vom Apfelspalter bis hin zur Eismaschine ist alles dabei – und nicht wenige sind echte Luxusprodukte, ohne die man in der Küche wunderbar zurechtkommen kann. Doch es gibt sie, die Helferlein, auf die keiner verzichten kann, egal, ob Hobby- oder Profikoch: Messer! Doch was macht ein gutes Messerset aus und welche Varianten dürfen in Deiner Küche nicht fehlen? Eine Anleitung für Dein persönliches Messerset, mit dem Du jeden Profikoch in den Schatten stellst.

Du kannst die verschiedensten Messer in den unterschiedlichsten Formen, Größen und mittlerweile sogar Farben kaufen. Doch was tun, wenn man vor lauter Messern den Messerblock nicht mehr sieht? Ruhe bewahren – denn es gibt einige Tipps, mit denen Du genau die Messer für Dein Messerset findest, die Du wirklich brauchst. Natürlich kannst Du Dir auch ein Messerset zulegen, das es schon fertig zusammengestellt im Fachhandel zu kaufen gibt. Der Vorteil eines individuellen Sets liegt aber auf der Hand, denn Du kannst es genau auf Deine Bedürfnisse und Deine Kochkünste abstimmen und vermeidest damit Schubladenleichen, die Du eigentlich gar nicht brauchst, aber für die Du dennoch Geld ausgegeben hast. Doch welche Messer brauchst Du wirklich? Was darf in einem guten und vor allem funktionalen Messerset nicht fehlen? Vier Dinge brauchst Du zum Kochglück!

Das richtige Messerset erleichter Dir jede Menge Arbeit
Messerset: Welche Messer machen Dich zum Profikoch?


Messerset: Diese vier Messer brauchst Du wirklich

In vielen Küchenschubladen finden sich viel zu viele Messer, aus denen sich gut und gerne ein Messerset für eine ganze Armada von Köchen zusammenstellen ließe. Dabei braucht jeder ambitionierte Hobbykoch gerade mal vier Messer in seinem Messerset – je nachdem, was Du zubereitest, sind es sogar nur drei. Aber von Anfang an:

- Ein Kochmesser ist in jeder Küche absolut unverzichtbar. Es ist der Allrounder unter den Messern und hat sich damit die Spitzenposition in jedem Messerset erarbeitet. Das Kochmesser, auch Universalmesser genannt, schneidet alles, was Dir auf das Schneidebrett kommt: Obst, Gemüse, Fleisch, Kräuter – kein Gegner ist ihm zu schwierig. Die Länge eines guten Kochmessers liegt zwischen 20 und 30 Zentimeter, Profiköche hantieren meistens mit der längsten Version. Das ist zu Beginn vielleicht ungewohnt, doch die Umstellung lohnt sich, denn mit einem langen Kochmesser in Deinem Messerset musst Du vor keiner Aufgabe mehr kapitulieren, auch wenn es um harte Kürbisschalen oder ein dickes Steak geht.

- Das zweite Messer, das Deinem Messerset beiwohnen muss, ist ein Küchenmesser. Es ist mit gerade einmal zehn Zentimetern deutlich kleiner als das Kochmesser und wird daher für filigranere Arbeiten, vor allem an der Gemüsefront, eingesetzt. Egal, ob Du den Strunk Deiner Tomaten herausschneiden oder Kartoffeln schälen willst, mit einem Küchenmesser in Deinem Messerset bist Du bestens gerüstet.

- Ein Brotmesser gehört als drittes in jedes gut sortiere Messerset. Es zeichnet sich durch den sogenannten Wellenschnitt aus, unter Laien nennt man dies Zacken. Sie helfen Dir und dem Messer, elegant und ohne großen Kraftaufwand durch frisches – oder nicht mehr ganz so frisches – Brot hindurch zu gleiten wie durch Butter. Das Brotmesser kannst Du außerdem für Wurst verwenden, vor allem, wenn sie mit einer Pelle daherkommt, die es für den Genuss zu durchbrechen gilt.

- Last but not least solltest Du, vor allem wenn Du Fischfan bist, ein Filetiermesser, auch Ausbeinmesser genannt, in Dein Messerset aufnehmen. Es ist etwa 20 bis 25 Zentimeter lang, die Klinge ist dabei - anders als beim Kochmesser - aber sehr schmal und verhältnismäßig flexibel. Mit einem solchen Messer ist es ein Leichtes, Fisch zu filetieren, Gräten zu lösen und sogar die Schuppen zu entfernen. Wenn Du eher selten frischen Fisch zubereitest und auch sonst eher wenig mit Fleisch hantierst, kannst Du dieses Messer zunächst außen vor lassen – ein vollständiges Messerset beinhaltet jedoch immer auch ein Filetiermesser.

Mit diesen vier Varianten bist Du bestens aufgestellt und gerüstet für die meisten Aufgaben, die Dich in der Küche erwarten. Doch um Dein Messerset abzurunden, brauchst Du zwei weitere Dinge: einen Messerblock und eine gute (!) Schere. Erst durch einen formschönen und funktionalen Block, im Idealfall aus einem strapazierfähigen Naturmaterial wie beispielsweise Bambusholz, bekommt Dein Messerset das Zuhause, das es verdient. Natürlich kannst Du Deine Messer auch in der Küchenschublade aufbewahren. Je nachdem, wie groß das Getümmel in eben jener ist, kann es aber passieren, dass die Messer durch die Reibung an anderen Materialen Schärfe einbüßen – ein unschöner Nebeneffekt. Mit einem Messerblock, in dem jedes Messer seinen festen Platz hat, bleiben Deine Messer scharf und sind sicher aufbewahrt, ganz nebenbei erfüllt er auch einen optischen Aspekt und wertet Deine Küche noch mehr auf. Zu jedem Messerset sollte dann noch eine Küchenschere gehören, die nicht davor zurückschreckt, Kräuter aus dem heimischen Beet zu schneiden, es aber auch mit Karton, der zerkleinert werden muss, aufnimmt. In der Regel gibt es daher auch zu jedem Messerset die passende Schere – eine Investition, die sich garantiert lohnt und Deine Nerven schonen kann.

Messerset: Was darf das gute Stück kosten?

Wie bei vielen Dingen ist dem Preis für ein Messerset nach oben hin keine Grenze gesetzt, es gibt sogar Messer, die mit 80.000 Euro so viel kosten wie eine Luxuskarosse. Ganz so viel musst Du nicht in die Hand nehmen, um ein ordentliches Messerset zusammenstellen zu können – doch allzu günstig solltest Du wiederum auch nicht einkaufen. Denn bei Messern hat Qualität in der Tat ihren Preis: Ein gutes Kochmesser bekommst Du ab 30 Euro, mit 50 Euro kannst Du Dir ein Messer zulegen, das auch Profis in die Hand nehmen. In einem ähnlichen Preissegment bewegen sich das Filetiermesser und das Brotmesser, Küchenmesser sind in der Regel etwas günstiger. Ein Qualitätsmerkmal sollten Deine Messer dabei immer erfüllen: Griff und Klinge sollten aus einem Stück gefertigt sein, denn das macht sie stabiler. Gerade bei günstigen Messern bricht gerne mal der (Plastik-)Griff ab, wenn Du einen Kürbis oder etwas Ähnliches bearbeitest. Wer viel und gerne kocht, sollte sich überlegen, ein bisschen mehr in das eigene Messerset zu investieren – bei guter Pflege kann es ein Leben lang halten und macht auch nach Jahrzehnten vor keiner Zutat Halt.

Messerset: Die richtige Pflege macht den Unterschied

Damit Du auch wirklich jahrzehntelang Freude an Deinem Messerset hast, solltest Du es gut umsorgen. Und dabei gibt es eine goldene Grundregel: Messer haben in der Spülmaschine nichts zu suchen! Zwar geben die Hersteller oft an, dass ihre Messer spülmaschinenfest sind, doch die Hitze und die zum Teil sehr aggressiven Reiniger sind auf Dauer Gift für die Klinge und den Griff. Es reicht daher völlig aus, wenn Du Dein Messerset nach dem Gebrauch unter klarem Wasser abspülst und sie dann trocknest. Hast Du einzelne Messer stark in Anspruch genommen, kannst Du den Essensresten mit einem Tropfen Spülmittel zuleibe rücken, um das Messer wieder auf Hochglanz zu polieren. Auch bei sachgemäßem Gebrauch und sanfter Reinigung bleibt es jedoch nicht aus, dass Messer nach und nach einen Teil ihrer Schärfe einbüßen – das ist aber kein Grund zu Sorge. Mit einem Wetzstahl oder -stein kannst Du Dein Messerset wieder genauso scharf machen wie am ersten Tag. Dazu setzt Du das Messer in einem Winkel von etwa 20 Grad auf das Schleifutensil und ziehst es mehrmals komplett von oben nach unten – Hin- und Herreiben ist kontraproduktiv! Richtig angewendet sorgt der Wetzstahl beziehungsweise der Stein dafür, dass sich die Atome der Klinge wieder aufrichten, Dein Messerset ist hinterher also so gut wie neu. Wer sich nicht selbst ans Schleifen traut, kann sein Messerset auch in die Hände eines Profis geben – zwischen 5 und 60 Euro kostet es, die Messer und Scheren auf Vordermann bringen zu lassen.

Kochmesser, Küchenmesser, Brotmesser, Filetiermesser – und Du bist mit einem guten Messerset ausgestattet! Natürlich gibt es noch mehr Messer, doch für den täglichen Gebrauch kannst Du Dich immer auf diese Vier verlassen. Am besten testest Du jedes einzelne Messer, das einen Platz in Deinem Messerset bekommen soll, ganz genau. Liegt es gut in der Hand? Ist es aus einem Stück gefertigt? Wie schneidet es? So bist Du bestens gerüstet für die Herausforderungen am Schneidebrett – und der Frust, weil Dein Brot stärker als Dein Messer ist, gehört der Vergangenheit an!

Bildquelle: Thinkstock / Ed Phillips

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