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Osterbrunch: Länger schlemmen

Festlich genießen

Osterbrunch: Länger schlemmen

Gerade an Feiertagen, wenn man ausschlafen und die freie Zeit genießen kann, ist ein Brunch die perfekte Mahlzeit: Man sitzt mit den Lieben zusammen, genießt und quatscht in aller Ruhe. Das geht beim Osterbrunch sogar noch besser, wenn die Sonne scheint und man den Frühling kulinarisch einläuten kann. Doch was braucht man für den perfekten Osterbrunch? Frische Zutaten und jede Menge Kreativität!

Nach der Osternacht, die von Samstag auf Sonntag mit einem Gottesdienst gefeiert wird,  ist die Fastenzeit traditionell vorbei – es darf also wieder nach Herzenslust geschlemmt werden! Was bietet sich da eher an, als den Feiertag mit einem reichhaltigen Osterbrunch zu beginnen? Denn zusammen mit Deiner Familie und Euren Gästen frische Frühstücksleckereien und herzhafte Snacks zu genießen, ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen, mit den Kleinen Ostereier zu suchen und zwischendurch immer wieder zur gedeckten Brunchtafel zurückzukehren, ist einfach herrlich. Ein Brunch ist bekanntermaßen die harmonische Verbindung zwischen Frühstück (Breakfast) und Mittagessen (Lunch) – es reicht demnach nicht, nur für ein ausgewogenes und leckeres Frühstück zu sorgen, auch warme Speisen dürfen nicht fehlen.

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Osterbrunch: Rezepte, die begeistern!

Osterbrunch: Die Frühstücksideen

Da ein Brunch normalerweise morgens startet, steht zunächst das Frühstück auf dem Plan. Generell gilt natürlich auch beim Osterbrunch, dass erlaubt ist, was schmeckt und gefällt. Wenn es also bereits Frühstückstraditionen in der Familie gibt – sei es das klassische Brot mit Nuss-Nougat-Creme oder ein Full English Breakfast mit Ei und Speck –, müssen diese für den Osterbrunch nicht über Bord geworfen werden. Doch gerade weil Ostern oft auch mit dem Frühlingsbeginn gleichgesetzt wird, lohnt es sich, neue Osterbrunch Rezepte auszuprobieren. Das heißt, dass viele frische Zutaten auf dem Tisch landen: Ein Obstsalat mit Früchten der Saison zum Beispiel oder selbst gemachte Fruchtmarmelade. Wenn Ostern erst spät im April stattfindet, stehen die Chancen gut, dass es auch den ersten heimischen Spargel gibt – wenn das der Fall ist, sollte er unbedingt in den Osterbrunch aufgenommen werden. Am besten geht das mit einem lecker gefüllten Omelett.

Osterbrunch Rezepte: Omelett mit Spargel

4 große Eier
4 Stangen weißer oder grüner Spargel
2 Scheiben gekochter Schinken
Salz
Pfeffer
etwas Butter

Die Eier in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Schneebesen verquirlen.
Die Butter in eine Pfanne geben. Die Eier hinzugeben, sobald die Butter geschmolzen ist.
Die Eier nicht rühren, sondern bei Bedarf nur mit einem Pfannenwender in Form schieben
In der Zwischenzeit den Spargel schälen und das harte Ende abschneiden oder abbrechen (grüner Spargel wird nicht geschält, dafür aber gewaschen).
Das Omelett vom Herd nehmen, wenn es noch leicht flüssig ist.
Die Spargelstangen und den Schinken darauf verteilen und das Omelett darüber klappen
Die Pfanne kommt dann zurück auf den Herd und das Omelett darf noch einige Minuten fertig backen.

Nicht nur bei diesem Omelett spielen Eier eine wichtige Rolle für den Osterbrunch. An Ostern werden die Eier nämlich nicht nur im Garten gesucht, sondern auch in allen möglichen Varianten verspeist. Vom Frühstücksklassiker Rührei über hart gekochte (und bunt eingefärbte) Ostereier bis hin zu Spiegeleiern ist dabei alles möglich. Auch frisches Brot ist ein willkommener Klassiker beim Osterbrunch. Doch in Sachen Backwaren gibt es noch etwas, das beim Osterbrunch nicht fehlen darf: ein Osterkranz beziehungsweise ein Osterzopf! Beides sind feine Gebäcke aus Hefeteig, die schon seit Jahrzehnten traditionell zum Osterfest gebacken werden.

Osterbrunch Rezepte: Osterkranz

500 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
100 Gramm Butter
1 Ei
1 Teelöffel Salz
1 Würfel Hefe
200 Milliliter Milch

Aus Mehl, Zucker, Butter, Ei, Salz, Milch und Hefe einen Teig herstellen und kräftig kneten. Den Teig anschließend zu einer Kugel formen, diese in eine Schüssel legen und mit einem Küchentuch abdecken.
So darf er jetzt eine Stunde lang gehen, er wird dabei etwa doppelt so groß.
Zum Flechten den Teig in drei gleich große Portionen aufteilen und dann in ca. 50 cm lange Rollen formen
Alle drei Rollen an einem Ende zusammendrücken und wie bei einem Haarzopf flechten.
Zum Schluss werden die beiden Enden zu einem Kranz verbunden
So darf der Teig dann weitere 20 Minuten ruhen, bevor er bei 180 Grad 30 Minuten im Ofen gebacken wird.
Wenn der Kranz für den Osterbrunch eine Kruste haben soll, musst Du ihn vor dem Backen mit Milch bepinseln.

Osterbrunch: Die Lunchideen

Der erste Teil des Osterbrunchs ist abgefrühstückt? Dann wird es höchste Zeit für die Mittagsleckereien! Dabei ist Fisch immer eine gute Idee, denn er ist leicht und macht nicht zu satt – so können Deine Gäste auch andere Köstlichkeiten probieren. Lachs hat sich in den letzten Jahren dabei zum Klassiker in Sachen (Oster)Brunch entwickelt: Neben dem klassischen Räucherlachs, der sich wunderbar als Belag für frisches Brot oder als Beigabe zum Rührei eignet, sind (lau)warme Lachsfilets sehr lecker. Mit einem Spritzer Zitrone schmecken sie außerdem herrlich frisch und sind damit genau das Richtige für einen lecker-leichten Osterbrunch. Auch eine feine Idee für das Mittagessen: Quiches! Der französisch-elsässische Snack eignet sich hervorragend als kleine Mahlzeit und kann ganz nach Lust und Laune gebacken werden. In Kombination mit Lachs ist die Quiche dabei gleich doppelt lecker.

Osterbrunch Rezepte: Quiche mit Lachs

Für den Teig:
200 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
Etwas Salz
4 Stück Eier

Für die Füllung:
1 Becher Crème fraîche
200 g Lachs
1 große Zwiebel
150 Gramm geriebener Käse, z.B. Gruyère
Etwas Muskatnuss
Etwas Salz
Etwas Pfeffer

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und in eine gefettete Tarteform geben.
Aus Crème fraîche, der Zwiebel, dem Käse und den Gewürzen eine glatte Masse für die Füllung herstellen.
Den Lachs in Stücke schneiden und kurz anbraten. Wenn er leicht abgekühlt ist, kommt er zu der Füllung.
Die Füllung anschließend auf dem Teig verteilen und die Quiche dann etwa 15 Minuten lagen bei 180 Grad backen.

Kleiner Tipp: Bei einem Osterbrunch eignen sich auch Mini Quiches ganz wunderbar – die Zubereitung ist die gleiche wie bei einer großen Quiche, allerdings werden Teig und Füllung gleichmäßig in kleine Förmchen verteilt – so wird aus der Quiche feines Fingerfood. Natürlich soll es auch für Fleischliebhaber etwas geben, das den Osterbrunch für sie unvergesslich macht. Dafür eignet sich beispielsweise rosa gebratenes, fein geschnittenes Roastbeef, das noch warm serviert wird. Dazu ein fruchtiger Dip oder ein Mango Chutney und alle werden rundum zufrieden mit dem Osterbrunch sein.

Das sind natürlich nur einige Anregungen für einen gelungenen Osterbrunch. Du kannst nach Lust, Laune und Geschmack die verschiedensten Rezepte miteinander kombinieren, ergänzen, verfeinern und abändern – so lange, bis Dir schon beim Zubereiten das Wasser im Mund zusammen läuft. Dann kann der Osterbrunch beginnen!

Bildquelle: Thinkstock.com/Dar1930

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