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Rosenkohl: Leckeres Wintergemüse

Klein & oho!

Rosenkohl: Leckeres Wintergemüse

Schon allein beim Wort „Rosenkohl“ rümpfen nicht wenige Menschen, ob jung oder alt, die Nase, denn das Gemüse hat den Ruf, viel zu bitter zu schmecken. Dass es sich dennoch lohnt, dem Rosenkohl eine kulinarische Chance einzuräumen, verrät ein Blick auf seine Inhaltstoffe – und auch die Rezepte, die wir zusammengestellt haben, leisten ganze Überzeugungsarbeit.

Langweilig? Ganz sicher nicht! Man kann dem Rosenkohl einiges nachsagen, aber nicht, dass er nicht wandelbar sei: Ob als Auflauf, als klassische Gemüsebeilage zu Fleisch, als Teil einer wärmenden Suppe oder als Salat, Rosenkohl macht in kulinarischer Hinsicht fast alles mit. Und dabei sind die Kohlköpfe im Miniformat auch noch sehr anspruchslos, was die Zubereitung anbelangt: Einfach in leicht gesalzenem Wasser knapp unter dem Siedepunkt garen – etwa fünf bis sieben Minuten reichen bereits aus, damit der Rosenkohl gar wird, dabei aber bissfest bleibt. Um die Bitterkeit des Kohls abzuschwächen, kann man während des Blanchierens etwas Zucker hinzugeben. Nach dem Garen ist der Rosenkohl dann bereit für seinen großen Auftritt, beispielsweise in einer dieser Köstlichkeiten:

Rosenkohl: Leckeres Wintergemüse

Rosenkohl: Leckeres Wintergemüse
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Wenn von Rosenkohl die Rede ist, fällt übrigens auch immer wieder der Begriff Wintergemüse. Das liegt daran, dass die Kohlsorte vor allem im Dezember und November geerntet wird, ihre Hochsaison reicht bis in den Januar hinein. Besonders frühe Sorten können zwar schon ab September vom Feld geholt werden, allerdings sagt eine Bauerweisheit, dass Rosenkohl nach dem ersten Frost besonders gut schmeckt. Dann steigt nämlich der Zuckergehalt an, und der Kohl ist nicht mehr ganz so bitter. Der Tiefkühltruhe sei Dank können wir Rosenkohl aber nicht nur dann genießen, wenn er gerade Saison hat, mittlerweile ist die eiskalte Version das komplette Jahr über im Supermarkt verfügbar. Und es spricht absolut nichts gegen Rosenkohl aus dem Eis, denn er wird feldfrisch schockgefroren, alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe bleiben so erhalten. Apropos Nährstoffe, davon bringt der Rosenkohl eine ganze Menge mit. Allen voran Vitamin C, keine andere Kohlsorte enthält so viel davon wie die kleinen grünen Sprossen: Rund 110 Milligramm Ascorbinsäure stecken in 100 Gramm Rosenkohl. Auch die Vitamine B und K, Zink, Magnesium, Kalium und Calcium hat Rosenkohl im Gepäck.

Rosenkohl in einer Pfanne
Rosenkohl ist ein echtes Supergemüse!

Und dann sind da noch die sekundären Pflanzenstoffe, sie werden im Körper zu Senfölen umgewandelt, die entzündungshemmend wirken und sowohl Viren als Bakterien in die Schranken weisen. Zudem fangen sie freie Radikale und schützen damit die Zellen. Leider sind es auch diese Senföle, die für den leicht bitteren Geschmack des Rosenkohls sorgen – man kann ihn bei aller Liebe einfach nicht wegdiskutieren. Aber wie bereits erwähnt, nach dem ersten Frost und mit einem gestrichenem Teelöffel Zucker im Kochwasser ist das alles nur noch halb so wild!

Leichtgewicht Rosenkohl

Man könnte meinen, in Sachen Fett- oder Kaloriengehalt muss der Rosenkohl bei all den positiven Eigenschaften einen Haken haben. Hat er aber nicht! Mit gerade einmal 40 Kalorien pro 100 Gramm und einem Fettgehalt von vernachlässigbaren 0,3 Gramm schlägt er in der Gesamtbilanz kaum zu Buche. Da er stattdessen aber recht viel Eiweiß enthält, ist Rosenkohl bestens für eine Low-Carb-Ernährung geeignet. Klingt fast nach dem perfekten Lebensmittel für alle Figurbewussten, oder? Vor allem als Beilage, in Suppen, Salaten und Aufläufen (ohne dicke Käseschicht) eignen sich Rosenkohl wunderbar für die schmale Taille.

Auch wenn Kinder nicht gerade in Begeisterung ausbrechen, wenn man ihnen eröffnet, dass Rosenkohl auf den Tisch kommt, mit diesen Rezepten und Tipps (Zucker gegen Bitterkeit!) kann man garantiert jeden noch so kritischen Feinschmecker vom Rosenkohl überzeugen. Wetten, dass?!

Bildquelle: iStock/Ozgur Coskun

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