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Kult-Dessert

Tiramisu: Die besten Tipps & Rezepte

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Die italienische Küche hat uns allerlei Leckereien beschert, die mittlerweile zu den Lieblingsgerichten eines jeden Feinschmeckers zählen. Neben Pizza und Pasta sind dies auch einige Süßspeisen, die die Dessert-Hitlisten weit über die italienischen Landesgrenzen hinaus anführen. Und wer steht unangefochten auf Platz eins dieser Listen? Natürlich das Tiramisu! Warum das auf jeden Fall gerechtfertigt ist? Das verraten wir Dir – und zur Unterstützung haben wir jede Menge Rezepte mitgebacht.

Tiramisu kommt aus Venetien, einer Region im Nordosten Italiens. Von dort aus hat es sich Mitte des 20. Jahrhunderts aufgemacht, die ganze Welt zu erobern. Und was soll man sagen, diese Mission hat das Dessert mit Bravour gemeistert. Denn man isst heute in fast allen Teilen der Welt gerne Tiramisu. Die Leckerei besteht aus Löffelbiskuite, Espresso, Marsala oder Amaretto, Mascarpone, Eigelb und Eisschnee. Aus den beiden Eierkomponenten und der Mascarpone wird eine feine Creme hergestellt. Der erkaltete Espresso wird mit dem Hochprozentigen verfeinert und über die Löffelbiskuit gegossen, wenn diese ihren Platz in einer flachen Form gefunden haben. Nach jeder Schicht Löffelbiskuits, die mit Espresso getränkt wurden, folgt eine Schicht Mascarpone-Ei-Creme. Oben angekommen sollte die letzte Schicht aus Creme bestehen.

Tiramisu auf einem Holztisch
Tiramisu ist ein echter Klassiker der italienischen Küche!

Anschließend muss das Dessert einige Stunden im Kühlschrank verbringen, um auf die richtige Temperatur herunter kühlen zu können und etwas fester zu werden. Vor dem Servieren wird das Tiramisu mit Kakao bestäubt – dabei ist mehr auch mehr! Jetzt steht dem Genuss nichts mehr im Weg. Allerdings gibt es bei diesem Dessert eine goldene Regel, die es in jedem Fall einzuhalten gilt: Da die Eier in der Mascarponecreme roh bleiben, sollten sie unbedingt frisch sein. Außerdem muss das Tiramisu dauerhaft gut gekühlt werden, es sollte also nicht allzu lange auf dem Esstisch stehen, sondern direkt zurück in den Kühlschrank, wenn sich jeder eine Portion davon genommen hat.

Wie das Tiramisu an die Spitze kam…

Natürlich kommt das Tiramisu aus Italien – doch seinen Ursprung hat es in der französischen Küche. Denn das Dessert gilt als italienische Abwandlung einer Charlotte, und diese Süßspeise stammt aus dem kreativen Kopf des französischen Koch Marie-Antoine Carême. Er erfand die Köstlichkeit aus Löffelbiskuit oder Biskuitteig, Sahne und Bayerischer Creme Anfang des 19. Jahrhunderts zu Ehren des damaligen russischen Zaren. Daran mag es wohl liegen, dass diese Grundvariante der Charlotte bis heute als „Charlotte russe“ bekannt ist. Mittlerweile gibt es allerdings viele verschiedene Versionen der Süßspeise, die vor dem Verzehr gestürzt wird und dadurch zumindest optisch an einen Kuchen erinnert. Doch wie wurde aus der Charlotte das Tiramisu? Das haben Feinschmecker Köchen aus Venetien und Modena zu verdanken, denn sie wandelten das Rezept von Carême ab und verwendeten statt Sahne und Bayerischer Creme eine Creme aus Mascarpone, die sie zusätzlich mit Rum, Marsala oder Weinbrand abschmeckten. DieBiskuits wurden mit Kaffee veredelt und dann zusammen mit der Creme in eine geeignete Form geschichtet. Et voilá, das Tiramisu war geboren. Diesen Namen bekam es aber erst später…

Tiramisu: Genuss, der pusht!

Wörtlich übersetzt bedeutet der Name Tiramisu „Zieh mich hoch“. Klingt erst einmal komisch in Bezug auf ein Dessert. Doch es gibt eine Anekdote dazu, die den ungewöhnlichen Namen erklärt: Ab 1939 gab es die Nachspeise aus Löffelbiskuit, Mascarpone und Espresso in einer Trattoria im italienischen Pieris, dort wurde es als „Coppa Vetturio“ verkauft. Ein Jahr später, so ist es überliefert, soll ein Gast nach dem Genuss des Desserts gerufen haben „Ottimo, c’ha tirato su“ – übersetzt heißt das: „Perfekt, das hat mich hochgezogen“. Damit spielte der Gast vermutlich auf Espresso an, der nach einem reichhaltigen Essen den Magen aufräumt und neue Energie gibt. Der Wirt der Trattoria hat das Dessert anschließend in „Tireme su“ umbenannt. Als sich die Süßspeise dann schließlich immer weiter verbreitete, wurde auch der Name übernommen. Mit einer kleinen Änderung, aus dem dialektalen Begriff „Tireme su“ wurde im Laufe der Zeit „Tiramisu“ – zieh mich hoch!

Wenn Du Dich und Deine Gäste auf eine kulinarische Reise gen Italien schicken möchtest, dann ist ein Tiramisu immer die richtige Wahl. Du hast Angst vor zu viel Einerlei auf dem Teller? Keine Sorge, denn mit Tiramisu kommt garantiert keine Langeweile auf. Ähnlich wie bei der Charlotte hat sich nämlich nicht nur die ursprüngliche Version durchgesetzt, es gibt mittlerweile unendlich viele Rezepte für Tiramisu. Und wir haben die besten für Dich zusammengestellt!

Tiramisu: Italien, Löffel für Löffel

Tiramisu: Italien, Löffel für Löffel
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Bildquelle: iStock/AlexPro9500

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