Akon vs Il Divo

Rapper Akon in cooler Pose

Akon

Susi unternimmt einen Konzert-marathon und kann sich gar nicht entscheiden, welches Konzert ihr besser gefällt. Rapper Akon oder die Tenöre von Il Divo.

Mädels, ich bin völlig fertig. In den letzten Wochen war ich andauernd auf irgendwelchen Konzerten und brauche jetzt erst mal eine Pause. Ich habe, glaube ich zumindest, alles erlebt, was sich in der letzten Zeit auf den Kölner Bühnen die Klinke in die Hand gegeben hat. P!nk, Linda Teodosiu, Peter Fox, Akon und Il Divo, um nur einige zu nennen. Ihr könnt Euch sicher denken, wie P!nk und Peter Fox abgerockt haben, und daher gibt es jetzt einen Susi-Exklusiv-Erfahrungsbericht-und-Vergleich von Akon und Il Divo.

Akon rockt den Saal

Freitagabend, 21.00 Uhr im Kölner Diamonds Club. Das angeblich kleinste Konzert der Welt mit Rapper Akon findet hier statt. Gut, ich gebe zu: Ich bin kein großer Fan, aber anschauen muss ich mir das ja doch! Ich stehe also mit nur rund 300 weiteren Leuten (echten Fans wohlgemerkt, denn Karten kann man nur gewinnen und viele kommen aus Süddeutschland) im Innern des Clubs. Der werte Herr Rapper schafft es leider nicht, pünktlich auf die Bühne zu kommen, was nicht nur mich, sondern auch seine Fans ein wenig verärgert. Als er dann nach einigem TamTam die Bühne erklimmt geht die Show los. Ich muss sagen, am Anfang war ich nicht so begeistert, aber Aliaune Thiam, wie Akon richtig heißt, schafft es, die Menge zu begeistern. Als er sich zum Ende der Show auch noch von der Bühne wirft und im Publikum badet, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Im Gegensatz zu so manch anderem Künstler wiederholt er diese Action sogar mehrmals und bringt nicht nur die Mädels zum Kreischen. Ich muss sagen, der Gute hätte gerne länger als eine Stunde die Bühne rocken können. Die restlichen 299 Leute denken das natürlich auch. Es gibt auch nicht einmal die eigentlich obligatorische Zugabe. Fazit: Auch wenn ich kein Akon-Fan bin, das Konzert war doch wirklich gut. Unerwartet, aber gut.

Il Divo: David, Sebastien, Urs und Carlos

David, Sebastien, Urs und Carlos von Il Divo

Il Divo begeistern nicht nur 50-Jährige

Ein weiteres Konzert, das mich total überrascht hat, ist das von Il Divo. Meine Freundin kam durch Zufall an die Karten und hat mich einfach mitgeschleppt. Aufführungsort ist die Lanxess-Arena. Auch wenn ich vorher, wie ich zugeben muss, recht wenig über die vier Tenöre gewusst habe, werde ich hier doch eines besseren belehrt. Ich war schon lange auf keinem Konzert mehr, bei dem ich mit zu den Jüngsten zähle– hier bin ich definitiv knapp 20 Jahre unter dem Schnitt. Noch dazu underdressed! Die meisten Anwesenden sind in feine Stoffe, teilweise sogar in lange Abendkleider gehüllt. Da kann ich mit meiner Jeans und Bluse leider nicht ganz mithalten. Aber egal, es zählt ja schließlich die Musik. Dazu aber später mehr, denn ich bin immer noch geflashed von dem Publikum.

Ganz nah vor der Bühne sitzen ca. 50 Leute, die wahrscheinlich ein Heidengeld für die Tickets hingeblättert haben und bereits jetzt schon fast in Ohnmacht fallen. Als die vier Sänger dann endlich auf die Bühne kommen (pünktlich übrigens), weiß ich nicht, worauf ich zuerst schauen soll! Auf die Damen, die dort unten vor der Bühne in Kreisch-Arien verfallen und Plakate schwenken, oder auf die Bühnenshow, die wirklich atemberaubend ist. Ich entscheide mich für das Publikum. Stellt Euch vor, da sitzen Business-Frauen, alle um die 50, und werfen den vier Männern Blumen und Liebesbriefe zu. Ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass ich außer auf einem Rolling Stones Konzert jemals so etwas sehen würde. Hallo? So schlimm war ich noch nicht mal auf meinem ersten Take That Konzert. Und das soll schon was heißen. Aber zurück zu Il Divo.

Die vier attraktiven Männer in ihren besten Jahren kann man wohl am besten mit Adoro vergleichen. Sie singen bekannte Lieder, wie zum Beispiel „The Power of Love“, „Amazing Grace“ oder auch Popsongs wie Celine Dion’s „All by myself“. Es macht wirklich Spaß dem Quartett zuzuhören, aber noch mehr Spaß macht es, die begeisterten Fans anzuschauen. Ich weiß, ich drifte ab. Der absolute Höhepunkt ist der Song „Hallelujah“, quasi das letzte Lied des Konzerts. Ich war schon lange nicht mehr so gerührt, und als Carina mir auch noch zuflüstert, dass sie das Lied auf ihrer Hochzeit spielen lassen will, bin ich dem Il Divo Fieber verfallen. Die neueste Il Divo Platte The Promise läuft ab jetzt in meinem MP3-Player.

Nach dem Konzert kann ich mich überhaupt nicht entscheiden, was ich besser fand: Die Sänger, die Show, oder die verzückten Fans. Auf jeden Fall haben Il Divo überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mir solche Musik gefallen würde und dass ich sogar auf solch ein Konzert gehen würde.

Und was hat mir besser gefallen? Mädels, ich kann es Euch wirklich nicht sagen. Beide Konzerte hatten so ihre Besonderheiten und ich bin aus beiden mit ziemlicher Begeisterung raus gegangen. Klar, man muss die Musik schon mögen und weder Il Divo noch Akon sind etwas für jedermann, aber ich bin sicher, dass beide nun einen neuen Fan haben…


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