David Garrett: eitel

David Garrett: Eitel als Kind

David Garrett: Eitel als Kind
David Garret: Eitel in der Kindheit
David Garrett war als Kind sehr eitel.

25.01.2010, 17.51 Uhr

David Garrett hat kaum visuelle Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend. Er hat nämlich eine so schwere Sehschwäche, dass er eine dicke Hornbrille tragen musste. Aber David Garrett weigerte sich, das Kassengestell zu tragen.

David Garrett genießt heute den Ruf als schönster Geiger der Welt – aber das war nicht immer so, wie er selbst jetzt während eines Konzerts in München erzählte: Als Kind konnte David Garrett nämlich so schlecht sehen, dass der Augenarzt ihm eine riesige Hornbrille verschrieb. Kontaktlinsen wollten seine Eltern nicht erlauben, so David Garrett. Um die Brille zu tragen, sei er allerdings zu eitel gewesen. Deshalb habe er zwischen seinem neunten und 15. Lebensjahr vieles nur verschwommen sehen können.

Zurzeit ist David Garrett erfolgreicher denn je – trotz angeborener Sehschwäche. Am Wochenende präsentierte er in der Münchner Philharmonie sein neues Programm „Classical Romance“. In diesem Jahr wird David Garrett in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz auftreten. Dort wird er gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar auftreten. Seine Konzerte sind regelmäßig restlos ausverkauft und er hat die Geige wieder zu einem regelrechten Trend gemacht.

Bis zum Ende des Jahres wird David Garrett mit seiner Stradivari auf Tournee sein und sein Publikum übrigens gestochen scharf sehen – mittlerweile trägt er nämlich Kontaktlinsen.

Bildquelle: gettyimages

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