Boris Becker bereut seine Biografie

Weil sie in der Kritik nicht gut weg kam, bereut Boris Becker die Veröffentlichung seiner im letzten Jahr erschienenen Biografie. Allerdings sind nicht die umstrittenen Inhalte der Grund für seine selbstkritische Haltung, sondern die Tatsache, dass der 46-Jährige ein anderes Feedback von der Öffentlichkeit erwartet hätte.

Wenn Prominente ein Buch über ihr Leben schreiben, dann rechnen sie normalerweise damit, dass es von der Öffentlichkeit hoch gelobt wird. Auch Boris Becker hoffte darauf, als er vor einem knappen Jahr seine Biografie „Das Leben ist kein Spiel“ auf den Markt brachte. Im Gespräch mit dem Magazin „Spiegel“ gesteht der dreifache Wimbledon-Gewinner aber nun: „Ich gebe zu, ich habe andere Reaktionen auf das Buch erwartet. Im Nachhinein muss ich sagen: Das Buch war ein Fehler.“

Boris Becker: „Das Buch war ein Fehler.“

Boris Becker bereut die Veröffentlichung seiner Biografie

Sein Buch stand vor allem deswegen in der Kritik, weil sich Boris Becker darin sehr negativ über seine ehemaligen Partnerinnern äußerte. Sowohl Barbara Becker als auch Kurzzeitverlobte Alessandra Meyer-Wölden wurden von dem 46-Jährigen alles andere als gut beurteilt. Auch wenn Boris Becker die Aussagen seines Buches inzwischen reflektiert hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass die Veröffentlichung ein Fehler war, sieht er in der Tendenz zum Neid der Deutschen ein großes Problem: „Lasst doch die Kirche im Dorf, Freunde! Komischerweise sind diejenigen, die mich ständig dafür kritisieren, die Schlimmsten. Die schließen von ihrem traurigen Leben auf das anderer.“

Boris Becker ist lang nicht mehr so fit wie zu Höchstzeiten

Trotz einiger ungünstiger Äußerungen in seinem Buch darf schließlich nicht vergessen werden, dass Boris Becker als einstige Tennislegende in seinem Leben viel erreicht und laut eigener Aussage „einen hohen Preis” für seine Karriere gezahlt hat. Derzeit trainiert der 46-Jährige den Wimbledon-Sieger Novak Djokovic, kann aufgrund künstlicher Hüftgelenke und einem leichten Hinken jedoch leider nicht mehr so Tennis spielen, wie er gerne würde: „Ich habe in ,Wimbledon’ mit Novak etwas gespielt, aber nur auf dem halben Feld, für den ganzen Platz reichen meine Beine nicht. Hinlaufen geht nicht gut. Ich bin heute nicht mehr so mobil“, so Boris Becker über sein körperliches Befinden.

Es ist bemerkenswert, dass Boris Becker noch einmal in aller Ruhe über sich und seine Biografie nachgedacht hat und zu dem positiven Schluss gekommen ist, dass die Veröffentlichung ein Fehler war. Noch schöner wäre es jedoch gewesen, wenn Boris Becker die betreffenden Aussagen aus dem Buch auch explizit zurückgenommen hätte, anstatt die Schuld allein dem Neid der Öffentlichkeit zuzuschreiben.

Bildquelle: Getty Images/Ian Gavan

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