Die Wanderhure ist wieder unterwegs – ins Quotentief

Zum dritten Mal ist Alexandra Neldel in die Rolle der Wanderhure geschlüpft. Trotz heißem Outfit und pikanter Thematik konnte das leichte Mädchen die Leidenschaft der Fernsehzuschauer aber nicht in gewohnter Weise entfachen.

Gestern war der dritte Teil der Filmreihe „Die Wanderhure“ im deutschen Abendprogramm zu sehen. Mit „Das Vermächtnis der Wanderhure“ endete die auf der gleichnamigen Buchreihe von Iny Lorentz basierende SAT.1-Filmreihe mit Alexandra Neldel in der Hauptrolle. Doch genau wie der Filmheldin Marie Adler geht es auch dem Film selbst. Nach einem hohen Aufstieg folgt der tiefe Fall – und zwar ins Quotentief.

Alexandra Neldel schlüpfte zum dritten Mal in die Rolle der Wanderhure

Alexandra Neldel hatte in den ersten beiden Teilen der Reihe noch gut Lachen

Nachdem die ersten beiden Teile der Reihe mit Alexandra Neldel das Fernsehpublikum begeisterten, konnte der als fulminantes Finale geplante dritte und letzte Teil den Zuschauern nur ein müdes Lächeln entlocken. Manchmal sogar nicht einmal mehr das, denn wenn man den Einschaltquoten von „Das Vermächtnis der Wanderhure“ trauen darf, reichte das Interesse bei vielen Filmfreunden nicht einmal mehr für die Wahl des richtigen Programmknopfes.

Die Wanderhure verliert nicht nur ihr Kind, sondern auch die Zuschauer

Offenbar war SAT.1 durch die Erfolge der ersten beiden Teile der Filmreihe verwöhnt, denn das Quotentief des vergangenen Abends trifft hart. Hatten „Die Wanderhure“ und „Die Rache der Wanderhure“ mit Alexandra Neldel noch Traumquoten von 10 bzw. 8 Millionen Fernsehzuschauern verbuchen, brachten nur noch 2,14 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren das nötige Interesse für den dritten Teil der Wanderhure auf. Das Interesse am Vorabendprogramm von RTL lag mit 2,13 Millionen Zuschauern bei der Daily Soap „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ nur knapp hinter der Wanderhure. Die Einschaltquote für das Gesamtpublikum liest sich mit 5,53 Millionen schon etwas besser, allerdings auch nur, wenn man sich den Vergleich mit der in der ARD gesendeten ebenfalls deutschen Produktion „Mord mit Aussicht“ verkneift. Über diesen Misserfolg können auch die strahlenden Augen von Alexandra Neldel nicht hinwegtäuschen. Die 36-Jährige hatte die Rolle der Marie Adler alias die Wanderhure zum dritten Mal übernommen und ist sicherlich auch nicht besonders erfreut, dass man nicht in der Lage war, an die vorangegangenen Erfolge anzuknüpfen.

Ob das Fernsehpublikum einfach von der pikanten Thematik übersättigt war oder „Die Wanderhure“ das Schicksal vieler Trilogien teilt, deren Erfolg von Teil zu Teil stetig abnimmt, wird sich nicht klären lassen. Ein vierter Teil ist nicht geplant, obwohl die Buchreihe ein Sequel durchaus zuließe. Vielleicht sollten wir nach dem Erfolg des letzten Teils sogar sagen „Gott sei Dank“.

gettyimages / Sean Gallup


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